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Wochenrückblick aus den USA: Hillary Clinton oder Donald Trump, wer macht das Rennen?

Vor allem in Lateinamerika glaubt man an Hillarys Erfolg

Am kommenden Dienstag wird in den Vereinigten Staaten gewählt. Hillary Clinton oder Donald Trump - das ist die Frage. Und diese Frage beschäftigt nicht nur Amerika, sondern die ganze Welt. Ein Wochenrückblick aus den USA.

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Die Spots der Woche: Die Schlammschlacht geht weiter

Wer in den Vereinigten Staaten den Fernseher anschaltet, der kommt derzeit einfach nicht drum herum: Auf nahezu allen TV-Kanälen überbieten sich Hillary Clinton und Donald Trump mit Wahlversprechen und Anfeindungen. „Negative Campaigning“ in seiner reinen Form. Mal wird Clinton als machtversessenes Symbol des Washingtoner Establishments dargestellt, mal Donald Trump als Gefahr für den Weltfrieden. Eine konservative Organisation spitzt das Ganze jetzt aber noch ein wenig weiter zu. Die Trump nahestehende Organisation Secure America hat sich etwas fast satirisches einfallen lassen und zeigt Deutschland als „Islamic State of Germany“ und zieht die Verbindung zwischen Flüchtlingspolitik und Islamisierung. Kölner Dom als Moschee, Oktoberfest ohne Alkohol. Der Sprecher hat sogar einen deutschen Akzent und das Video kommt als vermeintlicher Image-Film daher. Es ist das zweite Video dieser Machart: Secure America entwarf das Szenario auch schon für Frankreich. Hätte sich Pegida nicht besser ausdenken können.

 

Die Stimmen der Woche: Wie Amerika wählen wird

Wer solche Videos sieht, der könnte annehmen, dass nur Fanatiker Donald Trump wählen würden. Tatsächlich ist das nicht so. Wer sich auf der Straße zum Beispiel mit New Yorkern unterhält, der stellt fest: Es sind viele darunter, die durchaus Argumente für Trump finden – und ihn auch wählen wollen. Ein erfolgreicher Geschäftsmann wie er würde das Land wieder nach vorne bringen. Ein politischer Außenseiter wie Trump könnte das überbürokratische Washington wieder effizient machen. Dem muss man nicht zustimmen, aber definitiv zuhören. „Handelsblatt.com“ hat Hillary-Unterstützer, Trump-Anhänger und Nichtwähler zu Wort kommen lassen.

Die Analyse der Woche: Alles ist offen

Für eine lange Zeit sah es so aus, als wäre die Wahl schon entschieden. Hillary Clintons Vorsprung war durchaus respektabel. Vor allem nach der Veröffentlichung des Videos, das die sexistischen Ansichten Donald Trumps enthüllte. Clinton liegt zwar immer noch vorn, aber Trump hat aufgeholt. Vor allem nach den neuen Entwicklungen in der E-Mail-Affäre, die Clinton zu schaffen macht. Außerdem sollte jeder sich an die Zeit vor dem Brexit erinnern. Auch da waren die Umfragen davon ausgegangen, dass am Ende die EU-Befürworter das Rennen machen würden. Eine Analyse.

Die Verunsicherten Staaten von Amerika: Warum im Rennen Trump vs. Clinton alles noch offen ist

Der Auftritt der Woche: Melania übt First Lady

Die First Lady ist eine Besonderheit: Wohl in keinem anderen Land auf der Erde hat der Ehepartner des Staatsoberhaupts so eine politische Rolle. Was sie sagt, wen sie trägt – all das wird schon mal schnell zum Politikum. Das weiß auch Melania Trump. Die hat schon mal was gesagt – und wurde verlacht, weil die Rede sehr stark an eine von Michelle Obama erinnerte. Und auch mit der Kleidung ging es schon mal daneben: Bei der vorletzten TV-Debatte wählte die Ehefrau von Präsidentschaftskandidat Trump eine pinke Schluppenbluse. Das englische Wort dafür ist „pussybow“, was nach den sexistischen Äußerungen ihres Angetrauten für reichlich Spott sorgte. In Pennsylvania hat sie sich jetzt noch einmal geäußert und beklagte, dass die amerikanische Kultur zu gemein und zu grob geworden sei. Wahrscheinlich folgt Melania ihrem Mann nicht auf Twitter. Mehr auf „Handelsblatt.com

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