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85 Prozent der Onlineshops nutzen Facebook

Social Media hat für die Onlineshops in Deutschland in den letzten Jahren signifikant an Bedeutung zugenommen, zeigt eine aktuelle Studie von Statista und dem EHI Retail Institute. Hatte 2010 gerade einmal jeder dritte Shop ein Facebook-Profil, sind es gegenwärtig rund 85 Prozent. Twitter wird von zwei Dritteln der untersuchten Onlineshops eingesetzt. Ebenfalls häufig genutzt werden Youtube und Google+.

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Alle vier in der Studie untersuchten Social-Media-Plattformen haben erstmals einen Marktanteil von über 50 Prozent. Statista hat die Entwicklung seit 2010 bis heute grafisch aufbereitet:

Die Abbildung verdeutlicht den Anteil der Onlineshops in Deutschland, die auch in sozialen Netzwerken aktiv sind.

Kundendialog in der digitalen Welt

Social Commerce sehen Experten mittlerweile als wesentliches Element eines neuen Kundenbeziehungsmanagements an. Die Veränderungen im Kaufverhalten der Verbraucher führten somit zu einem Paradigmenwechsel im E-Commerce: weg vom technisch geprägten Onlinehandel hin zu Social Commerce, der den Kaufakt als Erlebnis versteht. Denn das Social Web biete eine neue Arena für den Kundendialog in der digitalen Welt. Die kaufrelevante Online-Kommunikation finde zwar häufig auf Shopping- und Preisvergleichsseiten, in Verbraucherforen und Internet-Communitys statt, dennoch sei der soziale Filter bereits jetzt erfolgsentscheidend für Marken und Unternehmen. Setzen Onlineshops Social Plugins, können sie Produktempfehlungen generieren und im sozialen Netzwerk verbreiten. Sie können den Traffic in ihrem Shop erhöhen und die Kaufberatung und damit die Abschlusswahrscheinlichkeit spürbar erhöhen.

Facebooks neue Suchfunktion

Das am häufigsten von E-Commerce-Unternehmen eingesetzte Social Network Facebook könnte einer Untersuchung von Mücke, Sturm und Company zufolge allerdings in Konkurrenz zu den Websites der Onlineshops treten: Durch seine neue Suchfunktion Social Graph eröffnen sich für Facebook nach Überzeugung der Unternehmensberater völlig neue Geschäftsmodelle und Umsatzquellen. Die transaktionale Suche sei besonders geeignet für die Ableitung personalisierter Empfehlungen sowie das Auffinden besonderer Inhalte wie Produkte, lokale Geschäfte oder Experten. Der Suchdienst setze zudem Anreize, noch mehr Informationen wie Likes oder Check-Ins öffentlich zu machen, da er nur dann einen konkreten Mehrwert bietet. (asc)

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