Suche

Anzeige

27,4 Milliarden Euro in Dialogmarketing investiert

Dialogmarketing mit seiner gezielten Kundenansprache spielt im Werbemarkt weiterhin eine zentrale Rolle, heißt es im Dialog Marketing Monitor 2013. Vorgelegt wurde er heute von der Deutschen Post auf der Fachmesse „Mailingtage“ in Nürnberg. 36 Prozent der gesamten Werbeaufwendungen – das entspricht 27,4 Milliarden Euro – gaben Unternehmen im vergangenen Jahr für Dialogmarketing-Medien aus.

Anzeige

Damit liegen die Ausgaben nahezu auf Vorjahresniveau (minus 0,8 Prozent). Der Nutzeranteil ist mit 83 Prozent auf Rekordhöhe: Mehr als vier von fünf Unternehmen setzen mindestens ein Dialogmarketing-Medium ein. Wachsende Nutzerzahlen verzeichnen dabei vor allem das externe Onlinemarketing, volladressierte Mailings sowie teil- und unadressierte Werbesendungen.

Bei Betrachtung der Einzelmedien zeigt sich, dass jedoch auch 2012 die volladressierten Werbesendungen das Dialogmarketing-Medium gewesen sind, das den Unternehmen am meisten wert ist. Jeden dritten Werbe-Euro aus ihrem Dialogmarketing-Budget investierten sie in dieses Medium.

Mehrere Werbekanäle nutzen

„Zurzeit durchlebt die Branche einen wichtigen Entwicklungssprung“, kommentiert Simone Wastl, Geschäftsbereichsleiterin Vermarktung Dialogmarketing der Deutschen Post, die neuesten Marktzahlen. „Mailings werden immer öfter genutzt, um Kunden auf die Website oder in den Onlineshop zu führen. Bislang werden Print und Online im Dialogmarketing aber noch nicht genügend verzahnt.“

Das bestätigen auch die Ergebnisse des Dialog Marketing Monitors 2013. Demnach setzt gerade einmal die Hälfte der Großunternehmen auf Crossmedia. Kleinere und mittlere Unternehmen nutzen dagegen in der Regel die Werbekanäle isoliert voneinander. Nicht einmal jeder vierte Mittelständler hat Erfahrung mit Crossmedia. „Hier gibt es erhebliche Defizite. Im richtigen Mix verstärken sich die Kanäle gegenseitig, was die Kampagnenwirkung spürbar erhöht“, erklärt Wastl die Vorteile des crossmedialen Dialogs.

Die Deutsche Post hat unter anderem mit den Kunden Fotokasten und Erwin Müller Tests zur crossmedialen Kampagnensteuerung durchgeführt. Dabei wurden Kombinationen aus Werbebriefen mit E-Mail beziehungsweise regional ausgesteuerten Onlinebannern erprobt. Das Ergebnis der Testkampagnen: In allen Fällen war die crossmediale Ansprache deutlich erfolgreicher als die monomediale.

Für den „Dialog Marketing Monitor 2013“ befragte das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest sechs große werbeintensive Unternehmen und sechs dialogmarketingaktive Mittelstandsunternehmen direkt sowie weitere 2.709 Unternehmen telefonisch. Dabei wurden sowohl die internen als auch die externen Marketingaufwendungen der Unternehmen erfasst. Der Report kann kostenlos unter www.deutschepost.de/dmm heruntergeladen werden. (Deutsche Post / asc)

Anzeige

Digital

Drum & Talk

“Drum & Talk”, Folge 4 mit: Thomas Schönen von Philips

In der vierten Folge unserer Video-Interviewreihe "Drum & Talk by absatzwirtschaft" ist Thomas Schönen zu Gast. Der langjährige Philips- und ehemalige Beiersdorf-Manager gibt Einblicke, was ihn persönlich antreibt, und teilt Learnings aus seiner bisherigen Karriere im Marketing. mehr…



Newsticker

Es ist Black Friday – und was macht Patagonia?

Ungewöhnliche Aktionen wie die "Don’t Buy This Jacket"-Kampagne im Jahr 2011 und konsumkritische…

Von Aldi bis Lidl: Die Discounter drängen in die Innenstädte

Lange Zeit waren die Innenstädte für Aldi und Lidl tabu. Denn die Mieten…

Agentur-Pitches: Öfter mal was Neues?

Ein Agenturwechsel will gut überlegt sein. Denn die Suche nach einem besseren Partner…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige