Suche

Werbeanzeige

Zunehmende Proteste gegen Internet-Werbung

Die Menge an Beschwerden in Bezug auf Werbemaßnahmen im Internet ist sprunghaft angestiegen. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres gerieten 30 Kampagnen in den Fokus von Protesten. Der Web-Anteil machte ein Drittel der kritisierten Kampagnen aus – lediglich noch leicht übertroffen von Außenwerbung mit 34 und TV-Spots mit 31 kritisierten Kampagnen. „Der Werberat hält den Trend gegenwärtig nicht für besorgniserregend“, bewertet Volker Nickel vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) die Entwicklung.

Werbeanzeige

Das Gremium des Werberats hat im Jahr 2009 das System der Beschwerde per Internet vereinfacht. Es sind meist kleine Unternehmen, die Kritik von Internet-Nutzern auf sich ziehen und damit als Randphänomene einzustufen sind. Ebenso verteilen sich einzelne Proteste auf verschiedene Formen der Internet-Marktkommunikation der Wirtschaft wie eigene Seiten von Firmen, Werbeschaltungen in fremden Online-Diensten, Suchmaschinen oder Netzwerken. „Wir befinden uns bei dieser Mediengattung in Sachen Werbung noch in der unteren Problemzone, beobachten die Entwicklung aber sehr genau“, erklärt Nickel.

Insgesamt hatte der Werberat in den ersten sechs Monaten über 157 aus der Bevölkerung kritisierte Werbemaßnahmen zu entscheiden, eine Steigerung um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wie erfolgreich Konsumenten mit Beschwerden an den Werberat sind, demonstrieren die Ergebnisse der Entscheidungen des Gremiums, das sich in 49 Fällen der Bürgerkritik anschloss. „32 Kampagnen wurden nach Beanstandungen durch den Werberat eingestellt und zwölf entsprechend der Kritik abgeändert“, sagt Nickel. Nur in fünf Fällen musste der Werberat die Medien mit Hilfe einer „Öffentlichen Rüge“ auf mangelnde Einsicht werbender Firmen aufmerksam machen und löste damit entsprechende öffentlich geführte Debatten aus.

Im ersten Halbjahr 2010 warf der Werberat vier Unternehmen vor, in Werbesujets Frauen öffentlich zu diskriminieren, und einer Firma, Gewalt zu verherrlichen. Die Herabwürdigung von Frauen ist mit 41 Prozent an erster Stelle der Kritik an kommerzieller Werbung. Erstmals an zweiter Stelle rangiert mit neun Prozent die Unterstellung, die Werbung verstoße gegen die Alkohol-Regeln des Werberats. pte

www.zaw.de

Digital

News-Feed-Änderungen bei Facebook: Was Zuckerbergs Strategiewechsel für das Influencer-Marketing bedeutet

Die jüngst angekündigten Änderungen im News-Feed von Facebook sind seit Montag in Kraft: Nun rätseln Verleger, Journalisten und Unternehmen, wie sich der angepasste Algorithmus auswirken wird. Während journalistische Anbieter starke Einschnitte befürchten, könnten die Änderungen das Influencer-Marketing auf der Plattform stärken. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

99 Dinge, über die Sie tweeten könnten – wenn Sie nicht gerade über sich selbst berichten

Haben Sie Probleme für Twitter passenden Content zu kreieren? Brauchen Sie Hilfe bei…

Warum innovative Startup-Ideen und Gadgets vor allem für ältere Menschen lebensnotwendig sind

Damit Ältere länger selbstbestimmt leben können, nutzen immer mehr Menschen über 65 Jahre…

Regie, Kamera, Schnitt, Sound, Visual Effects und International: „Die Klappe 2018“ ist zum 38. Mal ausgeschrieben

"Die Klappe" bildet alle Disziplinen der Bewegtbildkommunikation ab und wird als einziger rein deutschsprachiger…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige