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Zum Tode von Prof. Artur Fischer: Der Dübel-Erfinder

Artur Fischer

In stiller Trauer nahm die Familie Fischer und die Unternehmensgruppe fischer am Mittwoch Abschied von ihrem Seniorchef, Senator E.h. Prof. Dr. phil. h.c. Dr.-Ing. E.h. Artur Fischer. Das Unternehmen fischer steht seit 1948 für Befestigungstechnik, Automobilinterieur und Konstruktionsspielzeug

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Nach einem erfüllten Leben ist Artur Fischer am Mittwoch im Alter von 96 Jahren im Kreise seiner Familie friedlich zu Hause eingeschlafen. Fischer hat das Unternehmen 1948 gegründet und sehr erfolgreich aufgebaut. Die Unternehmensgruppe fischer ist aus der 1948 im baden-württembergischen Waldachtal gegründeten Artur Fischer GmbH & Co. KG hervorgegangen.

Verantwortung für den Sohn

Klaus Fischer war noch ein kleiner Junge, als sein Vater Artur den Dübel vor mehr als 60 Jahren erfand. Schon 1980 gab er die Verantwortung für das Familienunternehmen an seinen Sohn Klaus weiter. Er schenkte ihm damit bereits im Alter von 29 Jahren das Vertrauen. Artur Fischer hinterließ seinem Sohn ein weltweit agierendes Unternehmen, das mehr kann als nur Dübel: Auch Becher- oder Telefonhalter für Autos und Spielzeug, bekannt als Fischertechnik werden im Schwarzwald hergestellt.

Fischer Senior widmete sich Zeit seines Lebens seiner Leidenschaft als Erfinder und entwickelte viele neue Produkte für das Unternehmen. Er hatte sich zeitlebens über die unternehmerischen Belange hinaus für das Gemeinwohl und die Förderung junger Erfinder engagiert.

Zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen unterstreichen sein Lebenswerk eindrucksvoll.

Zum Unternehmen

Erste Produkte von fischer waren Webstuhlschalter und elektrische Feuerzeuge. 2011 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe mit rund 3.900 Mitarbeitern weltweit einen konsolidierten Umsatz von 606 Millionen Euro. Rund Dreiviertel des Umsatzes wird im Ausland erzielt. – und das mit den fischer-Dübeln. Der Fertigungsanteil im Inland liegt bei über 50 Prozent. 2.000 Mitarbeiter sind in Deutschland beschäftigt, davon über 1.200 am Stammsitz Waldachtal. Selbst die Belegschaft werkelt an neuen Ideen mit: 2011 wurden 13,2 Patente pro 1000 Mitarbeiter angemeldet (Industriedurchschnitt: 0,54). Über 35 Prozent der Patente werden in neue Produkte, Verfahren und Anwendungen umgesetzt.

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