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Zuckerberg inkognito, Plastik im Mars und Abschied vom Kindheitshelden

Mark Zuckerbergs Besuch auf dem Mobile World Congress in Barcelona erscheint manch einem eher wie ein Blick in die Matrix. Mars wird crunchy: Eine Kundin findet Plastik im Riegel und der Hersteller startet einen Riesenrückruf. Und die Bierbrauer wehren sich gegen Pestizid-Vorwürfe. Die Woche im Rückblick

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Das Bild der Woche: Zuckerberg und die Brillen

Wenn Mark Zuckerberg normalerweise einen Raum betritt, dann rasten alle aus: Die Geeks, die Techies, eigentlich alle. Normalerweise. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona war das ein wenig anders. Denn irgendwie war es Zuckerberg gelungen fast unbemerkt in das Auditorium zu gelangen, in dem Samsung sich präsentierte. Das hatte weniger mit Zuckerbergs unscheinbarem Outfit zu tun, als viel mehr mit der Maskerade der Teilnehmer. Die hatten nämlich alle eine von Samsungs Virtual-Reality-Brillen an und sahen damit aus, wie aus der Matrix gefallen. Dass Facebook-Gründer Zuckerberg den Raum betrat, konnten die Brillenträger also erst einmal nicht bekommen. Dafür konnten sie nichts, präsentierte Samsung auf den Geräten doch schließlich eine Demo. Zuckerberg teilte das Foto schließlich auf Facebook und schon war sie da, die Angst. Denn so witzig das Reinschleichen doch gewesen sein mag, zeigte es für viele doch viel mehr eine düstere Zukunftsvision einer Tech-Herrschaft im Stile von „Schöne neue Welt“. Dass Samsung mit diesem Bild auch fast unfreiwillig Apple in die Hände spielt, hat „FAZ Online“ in einer Bildkritik hergeleitet. Welche Chancen diese neue Technologie allerdings bieten kann, lesen Sie hier.

Der Rückruf der Woche: Plastik im Mars

Wenn Sie gerade herzhaft in einen Schokoriegel der Firma Mars beißen wollten, überlegen Sie es sich noch einmal. Oder Sie mögen ein wenig Plastik zwischen den Zähnen? Der US-Hersteller hat in vielen europäischen Ländern seine Schokolade zurückgerufen. Betroffen davon sind nicht nur der namensgebende Riegel Mars, sondern zum Beispiel auch Snickers und Milky Way. Eine Kundin hatte Plastikteilchen in ihrer Schoko gefunden. Der kommt vermutlich von einer Plastikabdeckung, wie „Handelsblatt.com“ berichtet, die beim Austausch einer Leitung in die Produktion gelangt sei. Sicher ist sicher, also lässt Mars gerade alle Riegel zurückkommen. Dass gerade Ihr Schokoriegel davon betroffen ist, dürfte vermutlich unwahrscheinlich sein. Vielleicht aber nicht so schlingen, dann dürften Sie das Plastik im Falle eines Falles bemerken.

Die Meldung der Woche: Pestizide im Pils

Auf der Liste, worauf Deutsche eigentlich so stolz sind, dürfte sich vermutlich Goethe finden. Und Mercedes. Und natürlich das Reinheitsgebot beim Bier. Deutsches Bier ist eben richtig gut und richtig rein. Wirklich? Das Münchener Umweltinstitut will nun heraus gefunden haben, dass es damit nicht so weit her ist. In verschiedenen getesteten Brauereierzeugnissen fanden die Forscher Glyphosat – ein Pestizid, das laut Weltgesundheitsorganisation wahrscheinlich krebserregend sein soll. „Absurd und völlig haltlos“, finden hingegen die Brauer die Ergebnisse. Plastik im Mars, angeblich Pestizide im Bier. So macht Laster ja auch keinen Spaß mehr. Doch was steckt hinter den Ergebnissen des Instituts wirklich? „Meedia“ mit einer Analyse.

Die Neuerung der Woche: Facebook und die Emojis

Es gibt eine Sprache, die dürfte vom Amazonasgebiet bis zum Nordpol überall verstanden werden. Sie kommt ganz ohne gesprochene Inhalte aus, sondern setzt ganz auf das Symbol. Ganz sowie Hieroglyphen. Mit frühantiker Gottesverehrung haben die Emojis natürlich nichts zu tun, aber ihre weltweite Geltung macht sie dennoch ziemlich einzigartig. Hat jetzt auch Facebook erkannt und erweitert den Daumen um die gelben Mondgesichter. Jetzt können Nutzer auch lachen, lieben oder wütend werden. Noch mehr Stoff für die Wutbürger und Trolle.

Abschied von einem Kindheitshelden

Eltern dürften Peter Lustig nicht immer gemocht haben. Zumindest die Eltern des Autors waren bestimmt nicht immer gut auf Löwenzahn zu sprechen. Schließlich war der Verfasser dieses Textes lange davon überzeugt, einen Kleingarten besitzen zu wollen, in dem er in einem Bauwagen allerlei Experimente durchführen würde. Da es mit dem Umzug nicht so schnell ging, beharrte er vor seinen Eltern zumindest auf den Kleingarten. Den gab es leider nie, dafür aber reichlich Zündstoff zum Abendbrot. Doch während das Alternativangebot aus Power Rangers bestand, die nicht wirklich Lehrreiches vermittelten, gab Peter Lustig Anregung, Unterhaltsames und Lehrreiches. Mehrere Generationen brachte er so zum Beispiel Respekt für die Natur und Neugier bei. Jetzt ist Peter Lustig gestorben. Die Erinnerung und Löwenzahn bleiben, genauso wie die Idee vom Bauwagen.

 

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