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Zu viele Fehler bei Einführung neuer Bezahlmethoden

Insgesamt machen Händler bei der Einführung neuer Bezahlmethoden noch viele Fehler – mit drastischen Auswirkungen © Fotolia 2014

Die beiden Branchenexperten für Payment und Digitalisierung, How2Pay und Mücke, Sturm & Company, haben Deutschlands Mobile Payment Services untersucht. Vodafone Wallet, mPass und Veropay besetzen in den Kategorien Sicherheit und Usability die ersten Plätze.

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Es gibt zahlreiche Anbieter von M-Payment-Lösungen in Deutschland – und noch mehr Ankündigungen, dass Mobile Payment jetzt durchstartet. Die Einführung von Apple Pay in den USA schürt bei den Marktteilnehmern die Hoffnung auf den lang ersehnten Durchbruch von Mobile Payment. Die beiden unabhängigen Consulting-Unternehmen Mücke, Sturm & Company und How2Pay haben über einen Zeitraum von drei Monaten bundesweit insgesamt 17 Anbieter für Mobile Payment sowohl mit theoretischen Methoden als auch in der Praxis am Point of Sale getestet und bewertet.

„Die Ergebnisse der Studie zeichnen ein klares Bild“, erklärt Ralf Ockenfelds, Geschäftsführer Produktentwicklung bei How2Pay: „Für den Kunden muss der Zusatznutzen von M-Payment-Lösungen klar ersichtlich sein und der Einsatz muss einfach und reibungslos funktionieren – nur dann werden sie akzeptiert.“ Einige wenige Anbieter schaffen es derzeit laut Studie, sich im Markt mit einer erlebbaren und kundenfreundlichen Lösung abzuheben, was sich auch in den Nutzerzahlen widerspiegelt. So besetzen in den für die Kunden besonders wichtigen Kategorien „Sicherheit“ und „Usability“ die Lösungen Vodafone Wallet, mPass und Veropay die ersten Plätze der Mobile Payment Benchmarking Studie.

Holprige Markteinführung bei vielen Händlern

Der erste Eindruck ist auch bei der Markteinführung neuer Produkte entscheidend. Doch viele Händler scheinen sich dessen nicht bewusst zu sein. Bei Recherchen zur Studie am Point of Sale wurde festgestellt, dass Mitarbeiter der Filialen unzureichend über die neue Bezahlmethode informiert sind, was zu langen Wartezeiten beim Bezahlvorgang führt.

Viele Apps benötigen während des Kaufvorgangs eine stabile Datenverbindung über das Mobilfunknetz oder Wi-Fi und Kunden werden mit schlechter Empfangsqualität verärgert. Insgesamt hat sich gezeigt, dass Händler bei der Einführung neuer Bezahlmethoden noch viele Fehler machen – mit drastischen Auswirkungen. „Die schlechten Erfahrungen des Kunden am Point of Sale führen zu einer Ablehnung der mobilen Bezahlverfahren und erschweren so die Marktdurchdringung von Mobile Payment“, macht Martin Meinert, Project Manager bei Mücke, Sturm & Company, deutlich.

Sieger der Bewertungskategorien „Sicherheit“ und „Usability“

In der Bewertungskategorie „Sicherheit“ erreichten die Vodafone Wallet und mPass gemeinsam den Platz 1 vor Veropay und Paypal QR Shopping. Die führenden Lösungen haben sich dabei besonders durch das Authentifizierungsverfahren und den Schutz vor Missbrauch bei Verlust ausgezeichnet. Veropay ist bereits in Österreich stark verbreitet und auch in Deutschland auf dem Vormarsch.

In der Bewertungskategorie „Usability“ liegt die Lösung von Veropay vor der Vodafone Wallet und CashCloud auf Platz 1. Bei der Bewertung fiel besonders die Einfachheit und Geschwindigkeit der einzelnen Prozesse ins Gewicht.

Mücke, Sturm & Company GmbH/asc)

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