Werbeanzeige

Zeitmangel verhindert kreatives Denken in Unternehmen

Die überwiegende Mehrheit der Angestellten in Unternehmen ist davon überzeugt, dass kreatives Denken für den geschäftlichen Erfolg von Unternehmen unverzichtbar ist. Jedoch würden mangelnde Unterstützung durch die Unternehmensführung und Hindernisse am Arbeitsplatz den kreativen Output hemmen. Dies schränke auch die Möglichkeit ein, kreative Köpfe anzuziehen und an Unternehmen zu binden.

Werbeanzeige

Mit diesen Forschungsergebnissen belegt die weltweit tätige Agentur für Brand Experience Jack Morton Worldwide eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem Wunsch von Angestellten nach Kreativität und der Unterstützung von kreativem Denken durch Führungskräfte. In Australien, Brasilien, China, Ägypten, Deutschland, Hongkong, Saudi-Arabien, Singapur, den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Großbritannien und den USA wurden für die Studie mehr als 7.000 Angestellte befragt.

Möglichkeit zum kreativen Arbeiten ist Grund für Jobwechsel

In Deutschland stimmen 94 Prozent der Befragten zu, dass Kreativität einen ausschlaggebenden Faktor für Geschäftserfolg darstellt. Fast ebenso viele denken, dass kreatives Denken die Verkaufszahlen in die Höhe treibt. Aber: Nur 25 Prozent stimmen voll und ganz zu, dass Kreativität in ihrer Arbeitskultur gefördert wird. Und dass kreatives Denken in ihrem Unternehmen offiziell honoriert wird, meint nur knapp jeder Zweite (45 Prozent). Aufschlussreich ist auch, dass 65 Prozent der Befragten ihren jetzigen Job aufgeben würden, wenn sie dafür in einem Unternehmen arbeiten könnten, in dem Kreativität gefördert wird.

Brainstorming fördert engmaschiges Denken

Zeitmangel ist in Deutschland der größte Feind der Kreativität. Etwas mehr als die Hälfte der Angestellten geben dies als größtes Problem an. Lediglich 37 Prozent haben das Gefühl, ihrem kreativen Denken genug Zeit widmen zu können.

Die Studie zeigt außerdem einen großen Widerspruch in der Art auf, wie viele Unternehmen versuchen, „Kreativität zu fördern“: 49 Prozent der Befragten in Deutschland geben an, dass ihr Unternehmen bei der Ideenfindung in erster Linie auf Brainstorming setzt, eine Methode, die engmaschiges Denken fördert. Des Weiteren sind nur 18 Prozent davon überzeugt, dass bahnbrechende Ideen regelmäßig unter Druck entstehen können.

„Es gibt nichts Wichtigeres als Kreativität“

Josh McCall, Vorsitzender und Geschäftsführer von Jack Morton Worldwide kommentiert die Ergebnisse: „In der Geschäftswelt gibt es nichts Wichtigeres als Kreativität – sie kann Änderungen herbeiführen und unsere Arbeitsweise verändern. Niemand von uns sieht sie als etwas Selbstverständliches an, aber wir müssen wirklich begreifen, was es bedeutet, ein durch und durch kreatives Arbeitsumfeld zu schaffen, das kreatives Denken fördert. Wenn wir das nicht zustande bringen, entgehen Unternehmen sowohl Geschäftsmöglichkeiten als auch Talente.“

(Jack Morton Worldwide/asc)

Kommunikation

Otto gründet Otto Group Digital Solutions als Holding für digitale Dienstleistungsunternehmen

Neue und attraktive Geschäftsmodelle im handelsnahen Dienstleistungsbereich identifizieren, aufbauen und im Markt etablieren: Diese Ziele will die Otto Group mit der jetzt erfolgten Gründung der Otto Group Digital Solutions (OGDS) erreichen. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

E-Mail-Konten und Onlineprofile: Was tun mit dem digitalen Nachlass?

Wer heute stirbt, hat kaum über sein digitales Erbe nachgedacht. Ein Fehler. Denn…

Thyssen-Krupps Agentur, Apple wirbt mit James Corden und Google startet WhatsApp-Rivalen

Nach dem frischen Logo verschreibt sich Thyssen-Krupp die nächste Verjüngungskur. Mit Thjnk plant…

E-Mobility- „Strom statt Benzin im Blut“ Die Herausforderung für Automobil-Marken

Wenn Marken Märkte erobern, gehen diese häufig mutig gegen etablierte Grenzen der Branchen…

Werbeanzeige

Werbeanzeige