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Zehn Kriterien für zukunftssichere Webhosting-Lösungen

Für die Einrichtung von Business-Websites gibt es ein geradezu unübersichtliches Angebot, gleichgültig, ob man lediglich eine statische Webpräsenz mit Kontaktangaben oder eine hochprofessionelle Online-Lösung – zum Beispiel für einen großen Shop – realisieren möchte. Etliche Anbieter werben dabei mit kostenlosen Webhosting-Paketen. Verio, internationaler Anbieter von Web-Hosting-Services, nennt zehn Kriterien, die erfüllt sein sollten, um eine eigene Website ohne spezielles IT-Know-how und ohne hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand zu realisieren.

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Von Christiane Aumeier

1. Einfache Einrichtung

Eine eigene Website sollte für einen Anwender ohne Vorkenntnisse einfach einzurichten sein. Idealerweise kann der Anwender sie direkt über einen aktuellen Internetbrowser erstellen, ohne eine Software zu installieren. Für die Einrichtung und Pflege der Website sollten benutzerfreundliche Tools verfügbar sein, etwa ein Einrichtungsassistent, mit dem man auch ohne HTML- oder Programmierkenntnisse die wichtigsten Einstellungen vornehmen und ein Grundlayout festlegen kann. Im Idealfall offeriert der Webhosting-Anbieter mehrere Designvorlagen, etwa nach Branchen gegliedert. Hier ist darauf zu achten, dass auch die Flexibilität gewährleistet ist. Es sollten individuelle Gestaltungsmöglichkeiten vorhanden sein, um die Designvorlagen auf die eigenen Bedürfnisse anpassen zu können, etwa die Möglichkeit, Seitenelemente auszublenden, die Hintergrundfarbe zu wechseln, Hintergrundbilder einzufügen oder Formatierungen zu ändern. Auch sollten benutzerdefinierte Navigationselemente zu integrieren sein wie Verknüpfungen zum Impressum oder zu den AGB.

2. Ausstattung

Hier ist entscheidend, wofür man die Website einsetzen will: als reine Firmenpräsentation, als Buchungs- und Reservierungsoberfläche oder als Online-Shop. Eine grundlegende Frage, die man sich stellen muss, betrifft die Größenordnung, die man benötigt und die man mit der Lösung realisieren kann. Hier sollte man darauf achten, dass die Website skalierbar ist, um auch steigende Anforderungen problemlos abzudecken.
Bei der Auswahl eines Webhosting-Angebotes mit Buchungs- und Reservierungssystem sollte man auf die maximale Anzahl unterschiedlicher Objekte – zum Beispiel einzelne Ferienwohnungen oder Restauranttische– achten, für die man Termine verwalten kann. Für die meisten Anwender ist es zudem hilfreich, wenn solche Lösungen auf Deutsch und Englisch ausgelegt sind.

Will man einen Online-Shop realisieren und dafür eine Shop-Website mit Einrichtungsassistent mieten, ist zu überprüfen, wie viele Produkte man maximal anlegen kann. Zudem ist es erforderlich, dass pro Produkt mehrere Attribute vergeben werden können. Zwei weitere hilfreiche Funktionen sind hier Produktbundles und -vergleiche. Bei Bundles werden beliebige Produkte kombiniert, denen dann beispielsweise ein separater günstigerer Preis zugeordnet werden kann. Auch sollte die Möglichkeit zu Produktvergleichen da sein, damit die Kunden ausgewählte Produkte in einer Tabelle einander gegenüberstellen können.

3. Features

Webseiten mit hoher Besucherzahl verfügen in der Regel über Kommunikations-Tools zur Förderung der User-Interaktivität. Die Lösung sollte deshalb die Möglichkeit bieten, Features wie Blogs, Foren, Gästebücher oder Produktbewertungen durch Kunden zu integrieren. Eine Erhöhung der Interaktivität bieten auch Kundenbewertungen und eine „Tell-a-Friend“-Funktion zur Weiterempfehlung von Produkten und Services an Freunde und Bekannte.

4. Vertrieb

Unter vertrieblichen Aspekten sollte bei einem Online-Shop eine Verknüpfung mit Produkt- und Preisvergleichsportalen wie etwa Guenstiger.de und Preissuchmaschine.de sowie mit dem C2C- und B2C-Marktplatz eBay vorhanden sein. Insbesondere eine umfassende eBay-Integration ist hilfreich. Man sollte dabei die Shop-Produkte direkt aus dem Backoffice heraus zum eBay-Marktplatz hochladen können.
Von Vorteil ist zudem ein automatisches Cross-Selling. Aus vorhandenen Bestellungen werden dann Daten für die automatische Bereitstellung von Empfehlungen generiert. Auch ein Trusted-Shops-Gütesiegel und Produktbewertungsmöglichkeiten für Kunden können verkaufsfördernd sein.

5. Backoffice

Zentral für den Erfolg einer Website ist auch die Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Wichtig ist hier vor allem, dass die Webhosting-Lösung die Möglichkeit einer einfachen Registrierung der eigenen Website bei Google direkt aus dem Administrationsbereich heraus bietet. Zudem ist darauf zu achten, dass das Erstellen einer XML-Sitemap möglich ist, die dann beispielsweise auch an Google übertragen werden kann. Dies stellt sicher, dass alle Seiten bekannt sind und regelmäßig indexiert werden.
Darüber hinaus ist es wichtig, dass Shop- oder Buchungslösungen viele Automatismen bieten: Zum Beispiel sollten bei Online-Shops Mengen- oder Werterabatte angelegt werden können. Auch die Erstellung von Terminbestätigungen und Rechnungen sollte automatisiert mit Integration vorhandener Daten wie Kundenanschrift und bestellte Produkte erfolgen.

6. Aktuelle Technologie

In technischer Hinsicht ist ein schneller Seitenaufbau essentiell. Bei Produktfotos sind optimale Dateigrößen für eine gute Internetdar-stellung wichtig. Wer sich damit nicht intensiv auseinandersetzen möchte, wählt am besten einen Anbieter mit einem geeigneten „All-in-One-Produkt“, das unterstützende Tools etwa zur automatischen Bildgrößenbestimmung und –umrechnung bietet.

7. Verfügbarkeit der Website

Ein zentraler Aspekt jeder Internetpräsenz ist die Verfügbarkeit der Seite. Man muss darauf achten, dass der Webhoster entsprechende SLAs (Service Level Agreements) anbietet, die eine Mindestverfügbarkeit garantieren. Darin sollte geregelt sein, dass bei Unter-schreitung bestimmter Werte – zum Beispiel einer monatlichen Verfügbarkeit der Website von mindestens 99,9% – Vertragsstrafen fällig werden oder Mietzahlungen zurückerstattet werden.

8. Sicherheit und Datenschutz

Im Hinblick auf Datensicherheit und -schutz muss der Webhoster über ein Hochsicherheits-Rechenzentrum verfügen, das unter anderem eine redundante, unterbrechungsfreie Stromversorgung, Brandschutztüren, Luftfeuchtigkeitskontrollen und mehrere Sicherheitsstufen bei der Zugangskontrolle bietet. Nur so ist ein zuverlässiger Schutz aller Informationen gegeben. Neben der Sicherung aller Daten durch ein internes Backup-System ist auch ein 24×7-Network-Monitoring im Rechenzentrum unerlässlich, das heißt beim Provider muss eine Serverüberwachung rund um die Uhr stattfinden. Hierbei sollten der verwendete Speicherplatz, CPU, Swap, Disk I/O, Bandbreite und Netzwerk-Traffic überwacht werden.

9. Service und Support

Gerade bei Angeboten von Massenhostern sollte man ein besonderes Augenmerk auf Service und Support legen. Zu überprüfen ist, ob der Provider über Telefon, Fax und E-Mail erreichbar ist und schnelle Reaktionszeiten bietet.

10. Kosten

Nicht zuletzt spielt bei der Auswahl des Dienstleisters auch der Preis eine entscheidende Rolle – dabei muss man sowohl die einmalige Einrichtungsgebühr als auch die monatlichen Mietkosten beachten. Der Anwender sollte auch prüfen, ob der Webhoster neben der Einstiegslösung auch Möglichkeiten für Upgrades bietet.

Über die Autorin: Christiane Aumeier ist Senior Manager Marketing & PR Europe bei der Verio Europe GmbH.

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