Suche

Anzeige

Yahoo startet Online-Marketing-Offensive

Der Internetkonzern Yahoo baut seine Online-Marketingangebote kräftig aus. In Zukunft sollen Werbetreibende ihre Internetanzeigen noch zielgenauer über Yahoo platzieren können. Mit neuen, erweiterten Tools hofft der Konzern, sein Geschäft in Zeiten der Rezession absichern zu können.

Anzeige

Nach Informationen des Wall Street Journals bietet Yahoo nun auch nutzerorientierte grafische Anzeigen an und stimmt die Werbeschaltungen genau auf das Surfverhalten der Nutzer ab. Ein weiterer neuer Service, der kommenden Monat starten soll, ermögliche Werbetreibenden den Kauf von Textanzeigen, die neben Suchergebnissen erscheinen und auf Faktoren wie Alter oder Geschlecht von Nutzern abgestimmt sind. Ähnliche Angebote werden bereits von verschiedenen Unternehmen angeboten.

Yahoo glaube jedoch fest daran, diese Tools erfolgreich in seiner Nutzergemeinde von mehreren hundert Millionen Besuchern pro Monat etablieren zu können und dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu gewinnen. „Auf eine Seite mit ein paar Tausend Nutzern abzuzielen, das nenne ich nicht Targeting. Das nenne ich vergeudete Mühe“, so Joanne Bradford, Senior Vice President im Bereich US-Marktentwicklung bei Yahoo. Auf die Größe komme es an. Darüber hinaus solle Werbetreibenden verdeutlicht werden, dass Onlinesuche und Displaywerbung nicht mehr als separate Produkte gesehen werden können. Die Yahoo-Angebote fungieren aus Sicht des Unternehmens als Brücke zwischen den beiden Bereichen. Zwei der Yahoo-Targeting-Produkte (Retargeting und Enhanced Retargeting) würden in Deutschland bereits seit dem vergangenen Jahr angeboten. Ein weiteres Tool (Enhanced Targeting) soll ab März zwar zunächst ausschließlich in den USA verfügbar sein, doch werde auch ein internationaler Launch geprüft.
pte

Kommunikation

Nach Zuckerbergs Holocaust-Fauxpas: Facebook beseitigt Fehlinformationen, die zu Gewalt führen

Facebook wird bereits mit mehr als 600 Milliarden Dollar bewertet, doch Konzernchef Mark Zuckerberg befindet sich seit Monaten trotzdem in Büßerpose. Nun folgte der nächste Fauxpas des 34-Jährigen, während eines Podcast-Interviews mit der Techreporterin Kara Swisher. So wolle Zuckerberg Holocaust-Leugnungen auf Facebook nicht löschen. Ein paar Stunden später versuchte das Unternehmen, den Schaden zu minimieren. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Nach Zuckerbergs Holocaust-Fauxpas: Facebook beseitigt Fehlinformationen, die zu Gewalt führen

Facebook wird bereits mit mehr als 600 Milliarden Dollar bewertet, doch Konzernchef Mark…

Wie das Start-up About You zum ersten „Unicorn“ aus Hamburg wurde, und was solch ein Einhorn auszeichnet

Im Zuge einer Kapitalerhöhung wurde das Bekleidungs-Start-up About You mit mehr als einer…

Wie BMW auf den Handelsstreit reagiert und neue Wege findet: „China ist mittlerweile der Nabel der Autowelt“

Kann Shenyang in China dem amerikanischen Spartanburg den Rang ablaufen? BMW investiert zumindest…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige