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Xing attackiert Springer und startet Offensive bei Stellenanzeigen

Xing-CEO Thomas Vollmoeller

Für Xing ist es der wohl wichtigste Produktlaunch des Jahres: Die Hamburger Burda-Tochter hat ihren Stellenmarkt überarbeitet und listet jetzt über eine Million Jobs. Damit konkurriert Xing um eine Position in den Top 3 unter den Stellenportalen und mausert sich zu einem neuen potenziellen Rivalen für das florierende Classified-Segment von Springer. Zumindest in der Theorie verfolgt das Business-Portal dabei einen spannenden Ansatz

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Denn bei Xing sollen die Mitglieder künftig nicht mehr selbst auf die Suche nach einem Job gehen, sondern die passenden Stellenanzeigen sollen die jeweils richtigen Mitglieder finden. Damit setzen die Hamburger auf eine ähnliche Logik wie viele Single-Portale. Anhand bestehender Nutzer-Profile werden passende Neulinge gesucht und den Bestandskunden vorgestellt.

Jobbörse.com steuert bei

Das Stellenanzeigen-Material steuert Jobbörse.com bei, die vor Monaten erst vom Business-Netzwerk übernommen wurden. Um die Attraktivität der neuen Stellenanzeigen noch zu erhöhen, reichert Xing diese mit zusätzlichen Informationen eines weiteres Zukaufes an: mit Content von Kununu.

Über die Arbeitgeber-Bewertungsplattform verfügen die neuen Job-Anzeigen nun auch über Hintergrundinfos zu Fragen wie, ob der potenzielle neue Arbeitgeber Hunde im Büro erlaubt oder nicht.

Bedürfnisse der Nutzer stehen im Mittelpunkt

„Während andere Stellenmärkte sich nach den Interessen der Firmenkunden richten, orientieren wir uns konsequent an den Bedürfnissen der Nutzer, so speziell sie auch sein mögen“, preist CEO Thomas Vollmoeller sein neues Angebot an. „Bei Xing finden sie nicht nur klassische Karrierechancen, sondern auch familienfreundliche Jobs oder solche für Sinnsucher. Das macht niemand sonst. Mit dem Angebot von einer Million Jobs bieten wir unseren Nutzern nun auf einem einzigen Portal die relevanten Stellen passend zu ihren Bedürfnissen – sie müssen nirgendwo anders mehr suchen. Damit wollen wir in die Top 3 der Stellenmärkte im deutschsprachigen Raum aufsteigen.“

Insgeheim wird das Business-Netzwerk allerdings auch hoffen, dass sich ihre Job-Offensive auch positiv auf die Kundenzahlen auswirken wird. Denn erst einmal sind alle Stellenanzeigen für alle Nutzer frei verfügbar – also auch für Nicht-Mitglieder.

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