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Xing-Aktie auf Allzeithoch: Immer neue Rekordkurse, doch Analysten halten das Kurspotenzial nun für begrenzt

Xing-CEO Thomas Vollmoeller: "Wir kennen die Bedürfnisse von Arbeitnehmern und Arbeitgebern."

Hoch, höher, Xing: Nun schon 33 Prozent liegt die Xing-Aktie seit Jahresbeginn vorne – zuletzt wurden die Allzeithochs im Tagesrhythmus verbessert. Bis auf über 1,3 Milliarden Euro ist der Börsenwert der Hamburger inzwischen geklettert. Doch nach einem Wertzuwachs von knapp 700 Prozent seit dem Börsengang vor elf Jahren halten Banken das Kurspotenzial nun für ausgereizt.

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Alle paar Handelstage dürften deutsche Anleger, die sich für Tech- und Internetaktien interessieren, neidvoll an die Wall Street blicken. Die fünf wertvollsten Konzerne der Welt, die entweder aus dem Silicon Valley oder aus Seattle kommen, haben ihren Anteilseignern kurz-, mittel- und langfristig enorme Kursgewinne beschert.

Auch seit Jahresbeginn zählen zumindest Apple, Amazon und Facebook mit Kurszuwächsen von mehr als 30 Prozent wieder zu den Outperformern der Technologiebörse Nasdaq. Und doch gibt es auch in Deutschland eine lupenreine Internetaktie, die ihren Aktionären in der nunmehr 10,5-jährigen Börsenhistorie bemerkenswerte Kursgewinne beschert hat – das Online-Business-Netzwerk Xing.

Kursrakete Xing: 700 Prozent Plus seit dem IPO

Im November 2006 debütierten die Hamburger unter ihrem damaligen Gründer und CEO Lars Hinrichs noch als Open BC zu Kursen von 30 Euro an der Börse – es war das erste IPO eines „Web 2.0-Unternehmens“ weltweit, wie damals im Börsenprospekt herausgearbeitet wurde. Mehr als eine Dekade später können sich Aktionäre, die Xing bis heute die Treue gehalten haben, über einen beachtlichen Wertzuwachs von knapp 700 Prozent freuen – die Aktie notierte am vergangenen Freitag bei Kursen von 233 Euro erneut auf Allzeithochs.

Analysten: Nur Commerzbank sieht noch Kurspotenzial

Treiber des Kursfeuerwerks waren die jüngsten Quartalszahlen und der Durchbruch durch die 12 Millionen-Nutzermarke. „Xing ist sehr erfolgreich ins Jahr gestartet“, feierte CEO Thomas Vollmoeller das Zahlenwerk des Auftaktquartals – und die Anleger feierten mit. Nach einem neuerlichen Kursplus von bereits 33 Prozent seit Jahresbeginn sind die meisten Kursziele der Analysten allerdings längst erreicht. Lediglich die Commerzbank sieht mit einer Zielmarke von 240 Euro um knapp 3 Prozent weiteres Kurspotenzial, Warburg Research nennt den aktuellen Kurs von 233 Euro als Ziel.

Zahlreiche Kursziele unter dem aktuellen Niveau

Während die Deutsche Bank weiter ein Kursziel von 220 Euro für realistisch hält (5 Prozent unter dem aktuellen Niveau), hat die Berenberg Bank (Kursziel 217 Euro) das Online-Business-Netzwerk von „Kaufen“ auf „Halten“ herabgestuft. Auch die Kursziele von Hauck & Aufhäuser (205 Euro), Oddo Seydler (183 Euro) liegen deutlich unter dem aktuellen Kursniveau. Die große Börsen-Party des Hamburger Business-Netzwerks könnte also möglicherweise fürs Erste vorbei sein.

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