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WPP erwartet schwaches Werbejahr 2003

Der britische Werbe- und PR-Konzern WPP-Group erwartet auch für das kommende Jahr einen schwachen Werbemarkt. "2002 war ein schwieriges Jahr. 2003 wird ebenfalls schwierig, aber hoffentlich etwas einfacher", teilte das Unternehmen in einer Aussendung mit.

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Die Entwicklung des Werbejahres 2003 sei zudem aufgrund des drohenden Irak-Krieges schwer zu prognostizieren. Das Budget des laufenden Jahres sei auf einer „konservativen Basis“ kalkuliert. 2004 werde die Werbekonjunktur wieder anziehen. Im vergangenen Geschäftsjahr 2002 musste der Konzern einen Gewinneinbruch von 68 Prozent auf 88 Mio. Pfund (128,5 Mio. Euro) hinnehmen (2001: 271,2 Mio. Pfund/ 396,1 Mio. Euro).

Der Umsatz des Gesamtkonzerns, zu dem unter anderem die Agenturen Ogilvy & Mather, Young & Rubicum und J. Walter Thompson gehören, sei um drei Prozent auf 3,908 Mrd. Pfund (5,708 Mrd. Euro) gefallen. Die operative Gewinnmarge sei von 14 Prozent im Vorjahr auf 12,3 Prozent gefallen. Der Vorsteuergewinn halbierte sich auf 205,4 Mio. Pfund (300 Mio. Euro).

Trotz Werbeflaute konnte WPP aber bei den Umsätzen aus Werbung um 2,5 Prozent wachsen. 46,5 Prozent des Gesamtumsatzes und 57,4 Prozent des operativen Gewinns macht der Konzern mit Werbung. 15,3 Prozent des Umsatzes kommen aus Consulting-Dienstleistungen. Branding, Healthcare und Special Communications machen über ein Viertel des Umsatzes aus. Die Umsätze im PR-Bereich, der 11,4 Prozent des Gesamtumsatzes einbringt, sind 2002 um acht Prozent eingebrochen. (pte.at)

www.wpp.com

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