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Wohin fließen die Budgets für mobile Werbung im Jahr 2016?

Alle Mitarbeiter müssen lernen mobil zu denken

Mobile Werbung boomt und konnte allein in Deutschland laut Nielsen im letzten Jahr um 58 Prozent wachsen. Wie genau Werbungtreibende weltweit dieses Jahr ihr Budget für mobile Werbung verteilen, zeigt eine neue Infografik von Rubicon Project. Denn Native Advertising, ortsbezogene Werbung und Private Marketplaces werden 2016 erheblich mehr gebucht

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Der deutsche Werbemarkt hat sich 2015 positiv zum Vorjahr entwickelt. Der Gesamtmarkt verzeichnete ein Plus von 3,5 Prozent mit Bruttowerbeausgaben in Höhe von insgesamt 29,2 Milliarden Euro. Der Vergleich der Halbjahre zeigt, dass das erste Halbjahr 2015 mit Plus 1,9 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014 ein gutes, das zweite mit einem Plus von 4,8 Prozent im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2014 sogar ein sehr gutes Wachstum brachte.

Mobile Endgeräte stärken mobile Werbung

2016MobileSurvey_Infographic_v2_DE

Das am stärksten wachsende Medium 2015 bleibt weiterhin Werbung auf mobilen Endgeräten (+ 58  Prozent) mit Werbeausgaben in Höhe von 0,3 Milliarden Euro. Die Werbeausgaben in der Mediengruppe Internet zeigen sich mit rund 3,0 Milliarden Euro konstant gegenüber dem Vorjahr. Das Leitmedium Fernsehen weist 2015 mit Werbeausgaben in Höhe von 13,8 Milliarden Euro ein Wachstum von 5,4 Prozent aus. Kino-Werbung verzeichnet 2015 einen deutlichen Anstieg von 20,2 Prozent. Dabei wurde das größte Wachstum im vierten Quartal verzeichnet (+ 34,6 Prozent). Auch die Out-Of-Home-Medien konnten durch eine konstant positive Entwicklung in allen vier Quartalen einen Zuwachs von 9,7 Prozent erreichen. Die Gesamtwerbeausgaben in Radio in Höhe von 1,7 Milliarden Euro verbuchten durch ein solides Wachstum im zweiten Halbjahr (+ 6,7 Prozent) eine Steigerung zum Vorjahr um 2,9 Prozent. Die Printmedien mussten leichte Verluste hinnehmen (- 0,8 Prozent).

Die Automobilhersteller konnten ihren Platz als werbestärkste Branche im Jahr 2015 (mit 1,7 Milliarden Euro) verteidigen. Allerdings verringerten sich die Werbeausgaben für Personenkraftwagen (Produktgruppe PKW) um 5,4 Prozent gegenüber 2014.

E-Commerce weiterhin auf Wachstumskurs

2016MobileSurvey_Infographic_v2_DE (1)

Der Werbemarkt für E-Commerce in Deutschland hält weiterhin am Aufwärtstrend fest. „Im Vergleich zum Gesamtmarkt stiegen die Bruttowerbeausgaben für E-Commerce wieder überdurchschnittlich“, so Dirk Reinbothe, Director Marketing Effectiveness, Nielsen Deutschland. „Mit einem Plus von 22,7 Prozent erreichte die Branche mit 3,6 Milliarden Euro bereits einen Anteil von zwölf Prozent am Gesamtmarkt.“

Leitmedium für die Branche blieb mit großem Abstand vor Internet (+ 13 Prozent) und Print (+ 11 Prozent) das Fernsehen mit einem Anteil von 69 Prozent an den Bruttowerbeausgaben. Der Werbedruck im TV wuchs dabei auf hohem Niveau um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das höchste Wachstum wurde in den Medien At-Retail-Media (+ 575,5 Prozent), Kino (+ 223,0 Prozent) und Mobile (+ 212,4 Prozent) verzeichnet, während in Publikumszeitschriften (- 8,2 Prozent), Fachzeitschriften (- 5,9 Prozent) und Werbesendungen (- 0,2 Prozent) weniger Bruttowerbeausgaben verbucht wurden.

„Die Reisebranche war weiterhin werbestärkste Kraft. Sie übertraf im vergangenen Jahr zum ersten Mal die 600-Millionen-Euro-Marke“, berichtet Dirk Reinbothe. „Dies ist ein bemerkenswerter Anstieg von 38 Prozent. 89 Prozent des Werbedrucks entfielen dabei aufs Fernsehen.“

Zur Studie: Die von Nielsen erhobenen Bruttowerbedaten geben den Werbedruck wieder, den die Werbungtreibenden für ihre Produkte und Services beim Konsumenten entfachen. Aus den Bruttowerbedaten lässt sich detailliert ablesen, welche Mediastrategie die Werbungtreibenden verfolgen. Basis der bereinigten Vorjahreswerte bilden alle Werbeträger inklusive der natürlichen Abgänge/Einstellungen oder Launches auf dem Medienmarkt. Aktive Titelaufnahmen durch Nielsen bei bestehenden Werbeträgern sowie aktive Einstellungen der werbestatistischen Erfassung bei Weiterbestehen der Werbeträger auf dem Markt werden aus dem bereinigten Trend ausgeschlossen. Die E-Commerce Systematik ist eine separate Kategorisierung aller Online-Angebote. Dazu gehören nicht nur klassische Online-Shops, sondern jegliche kostenpflichtige Dienstleistungen im Internet.

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