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Wohin entwickelt sich der Konsumgütermarkt?

Der Einkäufer des Vollsortimenters verhandelt mit der Markenartikelindustrie anders, als der des Discounters. Das hat Konsequenzen. Harald Münzberg, Vice President Consumer Products & Retail bei Capgemini Consulting, entwickelt Thesen, wie sich die Situation der Markenartikel im deutschen Einzelhandel ändert.

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„Der Discounter fokussiert auf Schnelldreher, Volumen und Marktanteile, die er in seiner von Netto-Netto-Betrachtung geprägten Einkaufsstrategie berücksichtigt wissen will. Der Vollsortimenter hingegen bringt seine Sortimentskompetenz und seine Wettbewerbsfähigkeit gleichermaßen in die Verhandlung ein“, berichtet Münzberg in einem aktuellen Fachbeitrag bei absatzwirtschaft-online. Hier müsse der Vollsortimenter den Spagat schaffen, einerseits seine Schnelldreher – mit allerdings geringeren Volumina – gegen den Discounter zu positionieren und andererseits die Komplexitätskosten der Sortimentsvielfalt in den Einkaufsbedingungen reflektieren.

Für den Vice President von Capgemini Consulting gilt der deutsche Konsumgütermarkt auch im europäischen Vergleich als extrem wettbewerbsintensiv. Die Gründe liegen vor allem in der oligopolistisch geprägten Handelslandschaft. Und dort am Wettbewerb der Discounter und der Vollsortimenter. „Je nach Zugehörigkeit des Einkäufers zum System des Vollsortimenters oder Discounters unterscheiden sich die Basisannahmen in der Verhandlungssituation mit der Markenartikelindustrie“, kommentiert der Berater.

Das heiße, dass der Einkäufer des Vollsortimenters zumindest „virtuell“ gegen das vermeintliche Einkaufsergebnis und das beobachtbare Niveau der Endverbraucherpreise des Discounters verhandele. Wie sich dieser Systemwettbewerbs für die Markenartikelindustrie auswirkt, und welche Chancen sie hat, den Markt selektiv zu bearbeiten, lesen Sie unter „Wohin entwickelt sich der Konsumgütermarkt?“ im Competence Center Strategie bei absatzwirtschaft-online.

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