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Wirtschaftskrise hat Bedeutung der IT verändert

Führungskräfte in der Informationstechnologie-Branche gehen davon aus, dass der Einsatz von flexiblen Arbeitskräften zunehmen wird, berichtet der Online-Nachrichtendienst „Neue Nachricht“ und beruft sich auf eine Umfrage des IT-Beratungshauses Harvey Nash und der PA Consulting Group: 84 Prozent der CIOs beabsichtigen, diesen Grad an „Manpower-Flexibilität” aufrecht zu erhalten oder wollen ihn gar erhöhen. Die Mehrheit (76 Prozent) beschäftigt Leiharbeiter, Zeitarbeiter und ausländische Fachkräfte. Der Anteil dieser zeitlich und vertraglich flexiblen Arbeitskräfte macht schon heute bis zu einem Viertel der gesamten Belegschaft aus.

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Fast ein Drittel der CIOs wird bis zu einem Viertel seines kompletten diesjährigen IT-Budgets für ausgelagerte Aktivitäten und Beschäftigungen aufwenden. Und fast die Hälfte (46 Prozent) erwartet einen Anstieg der Outsourcing-Aufwendungen im Verlauf des kommenden Jahres. Man wird sich von großen Anbietern abwenden und sich stattdessen zunehmend mit multiplen Nischen-Anbietern zusammenschließen. Bei den Nischenanbietern wird man sich der Spezialkenntnisse bedienen, um Innovationen im Mobil-, Cloud- und Web-Computing voranzutreiben. 39 Prozent der befragten CIOs gehen davon aus, dass sie in den nächsten zwölf Monaten noch stärker auf eine Mehrquellenbeschaffung angewiesen sein werden als bisher. Der Fokus bei den firmeninternen Teams wird stärker auf dem Geschäftsaufbau als auf dem technischen Kompetenzaufbau liegen. Signifikant unterhalb der bisherigen Benchmark-Zahlen meinten in diesem Jahr weniger als die Hälfte der weltweit befragten CIOs (42 Prozent), dass ihre Organisationen mit kompetenten Technologie-Experten unterversorgt seien. Die mit Abstand bei den betriebsinternen Teams am stärksten nachgefragten Kenntnisse wurden mit „Business Analysen“ und „Business (IT)-Architektur“ benannt.

„Aufgabe und Bedeutung der IT haben sich mit Ende der Rezession grundlegend verändert. Gefragt ist fortan eine schlankere, flexiblere Informationstechnologie, die von einem breiten Spektrum kleinerer, regionaler und ausländischer Anbieter vertrieben wird“, so das Fazit von Udo Nadolski, Geschäftsführer von Harvey Nash in Düsseldorf. Während Industrie und Wirtschaft dabei seien, sich von der Rezession zu erholen, sehen sich die CIOs wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert. „Auslöser ist eine Welt, die durch den verstärkten Einsatz von Social Networking Instrumenten zur Kommunikation und Geschäftstransaktion zunehmend mobiler wird“, erläutert Nadolski.

Entsprechend steige die Bedeutung von flexiblen Multi-Source Umgebungen. Um die Herausforderungen der neuen mobilen und Social Network Welt meistern zu können, werden zukünftig von den CIOs und den Vorständen besondere Führungsqualitäten abverlangt. „Um Unternehmen fit für die Zukunft zu machen, ist es erforderlich, dass CIOs flexibel und beweglich im Innovations- und Utility-Bereich agieren. Dies setzt voraus, dass sie ihre Strategie dem volatilen Wirtschafts- und Finanzmarkt anpassen, ebenso wie ihrem eigenen Unternehmensumfeld und deren Besonderheiten. Dabei ist der Nachfragetrend nach einem offeneren vernetzten IT-Modell zu berücksichtigen“, resümiert Tom McEwan, Global Head IT Consulting bei der PA Consulting Group. Die 13. Auflage der Studie, die von Harvey Nash in Zusammenarbeit mit der PA Consulting Group durchgeführt wurde, spiegelt die Meinungen von mehr als 2 500 Technologieführern weltweit wider.

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Kommunikation

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