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„Wirbelwind für die Techindustrie“: Überrascht Apple 2017 mit einem Gesundheitsgadget?

Apple steigt groß in die Gesundheitsbranche ein

Seit der Einführung der Apple Watch trommelt Tim Cook für einen intelligenteren Umgang mit Gesundheitsdaten. Der könnte nun im kommenden Jahr mit einem völlig neuen Produkt folgen, will die taiwanische Wirtschaftszeitung Economic Daily News erfahren haben. So entwickle Apple angeblich bereits seit zwei Jahren an einem Gadget, das sensible Gesundheitsdaten messen und auswerten kann.

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Es war ein Wink mit dem Zaunpfahl: Der Gesundheitsmarkt sei nicht zu unterschätzen, gab Tim Cook Fast Company-Reporter Rock Tetzeli im großen Sommerinterview mit auf den Weg. In anderen Worten: Es könnte die nächste oder übernächste Industrie sein, die Apple revolutionieren will.

„Wir haben uns in die Gesundheitsarena begeben und uns dadurch Wellness näher angeschaut, was uns dazu führte, uns näher mit der Forschung zu beschäftigen, was uns dann zur Patientenversorgung und anderen Dingen führte“, erklärte Cook gestern gegenüber Fast Company vielsagend.

Plant Apple die Revolution der Pharmaindustrie?

Die heutigen medizinischen Lösungen, die von der Pharmaindustrie angeboten werden, würde sich im Wesentlichen darum drehen, die Medikamente als verschreibungspflichtig deklariert zu bekommen, „nicht aber um das, was dem Patienten wirklich hilft“, mahnte Cook an. „Wenn man die Rückerstattung durch die Krankenkassen außer acht lässt, was wir uns erlauben können, könnte man vielleicht etwas schaffen, was selbst den Smartphone-Markt klein aussehen lassen würde“, lockt der Apple-Chef.

Tatsächlich würde die Pharmaindustrie mit einem Volumen von 9 Billionen Dollar jährlich noch einen ganz neuen Hebel bieten als die launische Techbranche. Entsprechend schien nicht verwunderlich, dass Cook mit der Apple Watch als scheinbar veritablen iPhone-Nachfolger ursprünglich in ganz neue Sphären aufzubrechen schien.

Apple Watch bislang mit wenig Gesundheitsanwendungen

„Ich glaube, Sie werden nicht mehr ohne sie leben können“, hatte sich der Apple-CEO unmittelbar vor dem Launch der Apple Watch Anfang 2015 noch extrem weit aus dem Fenster gelehnt, „die Leute werden überrascht sein, was man mit der Apple Watch alles anstellen kann.“

Cooks Wunschvorstellung: Die Apple Watch soll durch Hinweise und die Anzeige von persönlichen Daten helfen, ein neues Gesundheitsbewusstsein zu entwickeln. Allerdings wurden zahlreiche Anwendungen, die für den Gesundheitsbereich gedacht waren, in letzter Minute zur Veröffentlichung gestrichen – darunter ein Blutdruckmesser, ein Herzaktivitätsmesser und ein Sensor für Stress.

Economic Daily News: Neues Gesundheitsgerät als  „einen Wirbelwind“ für Techindustrie

Während der gutinformierte KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo erst 2018mit einer generalüberholten Apple Watch mit neuen Gesundheitsanwendungen rechnet, die noch von der US-Gesundheitsbehörde FDA zugelassen werden müssen, will die taiwanische Wirtschaftszeitung Economic Daily News nun erfahren haben, dass Apple darüber hinaus an einem eigenen Produkt für den Gesundheitsmarkt arbeitet, wie das Blog AppleInsider berichtet.

So habe Apple angeblich seine Auftragsfertiger Foxconn, Taiwan Semiconductor Manufacturing, TPK und Zhen Ding Technology in Kenntnis gesetzt, das neue Gesundheitsgadget für einen Launch im kommenden Jahr fertig zu stellen. Angeblich spiele die Navigationstechnologie 3D Touch, die beim iPhone 6s zum Einsatz kommt, eine wichtige Rolle bei Apples neuem Gesundheitsgerät, das als eigene Produktkategorie auf den Markt kommen soll.

Wie die Economic Daily News berichtet, arbeite Apples Gesundheit-Unit angeblich bereits seit zwei Jahren unter Leitung von Jay Blahnik an dem neuen Produkt, bei dem sich sich um einen Gesundheitstracker handeln könnte, der akkurat persönliche Nutzerdaten wie den Puls, Herzschlag, den Blutzuckerspiegel und andere Informationen sammeln und auswerten soll. Zusammen mit dem neuen generalüberholten iPhone soll Apples neues Gesundheitsgadget 2017 „einen Wirbelwind“ in der Techindustrie entfachen.

Verstärktes Interesse an Gesundheitsindustrie nach Steve Jobs‘ Tod

Apples gestiegenes Interesse am Gesundheitsmarkt soll maßgeblich mitdem tragischen Tod von Gründer Steve Jobs zusammenhängen, der vor fünf Jahren im Alter von nur 56 Jahren an Krebs verstarb. Jobs hatte in seinen letzten Lebensjahren im Zuge der Krebserkrankung bekanntlich mit einer Vielzahl von Komplikationen zu kämpfen und erhielt etwa 2009 eine Spendenleber. Der Umgang mit den verfügbaren Gesundheitsdaten habe Jobs enorm frustriert, wie in der Biografie von Walter Isaacson nachzulesen ist.

Entsprechend hatte sich Jobs eine Revolutionierung des Gesundheitswesens auf die Agenda geschrieben, sollte er denn wieder genesen.  Jobs‘ Vermächtnis sei entsprechend in der Konzentration auf die App Apple Health, die seit iOS 7 auf iPhone und iPad angezeigt wird und künftig auch Daten zur Ernährung, Reproduktionsmedizin oder zum Schlaf erfassen soll, und der Apple Watch fortgeführt worden: „Apple will das Gesundheitssystem ändern und Menschen gesünder machen“, berichtete das Time Magazine im Mai.

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