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„Wir setzen Marktanforderungen in Produkte aus zeitgemäßen Materialien um“

Ziel der Vileda GmbH ist, als erste internationale Marke der mechanischen Reinigung eine Range umweltfreundlicher und nachhaltiger Produkte anzubieten. Diese Ausrichtung sollen der gemeinsame Umzug mit der Export GmbH, der FHP Holding und der Freudenberg Haushaltsprodukte KG ins „Vileda-Haus" im Technologiepark Weinheim sowie die neu eingeführte Submarke "Naturals" verstärken. Was die nachhaltige Unternehmenspolitik ausmacht, erläutert Uwe Scheuermann, Geschäftsführer der Vileda GmbH im Interview.

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Herr Scheuermann, welche Vorteile stecken für Vileda konkret in der Zusammenführung mehrerer Unternehmen im „Vileda-Haus“?

UWE SCHEUERMANN: Das Haus, dessen Grundriss dem Anfangsbuchstaben „V“ der Marke Vileda nachempfunden wurde und das als eines der ersten Gebäude Deutschlands von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet wurde, bringt 200 Mitarbeiter noch enger zusammen. Unter einem Dach wird der direkte Austausch gestärkt. Gemeinsam entwickelte Konzepte, Strategien und Produkte werden von hier aus in die Welt getragen. Der Erfolg des Unternehmens wird durch seine Innovationskraft getrieben, die stets gelebt werden soll. Wir wollen, dass unsere Kolleginnen und Kollegen sich wohlfühlen und gerne zur Weiterentwicklung von Vileda beitragen.

Auf welcher Verpflichtung beruht Ihr Verständnis von „Nachhaltigkeit“?

SCHEUERMANN: Bereits mit dem Fenstertuch als erstem Vileda-Produkt im Jahr 1948 wurde die Hausarbeit erleichtert und effektiver. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere Produkte kontinuierlich zu optimieren und neueste Anforderungen an die Reinigungs- und Pflegeprodukte innovativ umzusetzen. So zeichnen sich unsere Produkte beispielsweise durch Dauerhaftigkeit, Waschbarkeit, einfache Anwendung und Ergonomie aus. Wir berücksichtigen den sorgfältigen Umgang mit Ressourcen sowohl im Entwicklungsprozess als auch im gesamten Produktlebenszyklus. Für uns ist es wichtig, alle drei Werte des nachhaltigen Wirtschaftens, nämlich ökologische, soziale und ökonomische, gemeinsam zu berücksichtigen. Das sehen wir als unsere langfristige, tägliche Aufgabe.

Wie stark setzen Sie für die Produktion der Haushaltsreinigungsartikel bereits recycelte Materialien ein und wie kommunizieren sie das?

SCHEUERMANN: Die langfristige Orientierung und die generationenübergreifende Denkweise von Vileda war auch in der Vergangenheit ein wesentlicher Ansatz für die Entwicklung umweltfreundlicher Produkte. Beispielsweise wird beim „Superfeger 3in1 V-Style-Besen“ das sogenannte „Doppeleinspritzverfahren“ angewendet. Dabei wird die äußere Hülle des Besenkopfes aus neuem PET-Material gefertigt und mit 70 Prozent recyceltem PET-Material aufgefüllt. Darüber hinaus bestehen die Borsten aus 100 Prozent recyceltem Polyester, das aus gebrauchten Plastikflaschen gewonnen wird. Für die Naturals-Produkte verwenden wir Materialien aus erneuerbaren, natürlichen Ressourcen wie Baumwolle, Viskose, Flachs, der aus Maisstärke gewonnenen Polymilchsäure (PLA), sowie recycelte Materialien. Auf Verpackungen und in TV-Kampagnen wird zudem kommuniziert, dass die Produkte lange haltbar sind und mit Reinigungsmitteln bei der Anwendung sparsam umgegangen werden kann.

Welche Markenstrategie verfolgen Sie mit der im Juli eingeführten, umweltfreundlichen „Naturals“-Tücherserie aus erneuerbaren Ressourcen?

SCHEUERMANN: Die Einführung der Submarke „Naturals“ soll die ökologische Ausrichtung als Teil der Nachhaltigkeit unseres Unternehmens konsequent fortführen und das aktiv gelebte Umweltbewusstsein des Freudenberg Konzerns bis ins Detail der Produkte umsetzen. Diese Orientierung unterstreichen auch die Vileda-Markenwerte, die sich in innovativen Produkten ausdrücken, die ergonomisch optimiert sind und ästhetisch anmuten. Wir konzentrieren uns darauf,
effektive und effiziente Produkte anzubieten, die dabei helfen, Zeit bei der Hausarbeit zu sparen, und dazu beitragen, sich Zuhause wohlzufühlen.

Ab September sollen ein Flachwischsystem und ein Wischmop die Reihe ergänzen. Worauf kommt es im Marketing an, damit die Produkte vor allem von Anhängern des „Lifestyle of Health and Sustainability“ (LOHAS) angenommen werden?

SCHEUERMANN: Vileda berücksichtigt mit der Markteinführung der neuen, grünen Produktlinie gezielt das Bedürfnis der markentreuen „LOHAS-Gruppe“, die bereits ein Drittel der Bevölkerung ausmacht. Bei diesen besonders kaufkräftigen sowie kritischen und meinungsbildenden Kunden ist ein starkes Bewusstsein für ökologische und ethische Produkte auch im Bereich „Waschen-Putzen-Reinigen“ (WPR) zu beobachten. Die neue Produktlinie soll durch ihren ethischen Grundsatz überzeugen und weist durch ihr ökologisches Gesamtkonzept eine hohe Kaufbereitschaft speziell in dieser Zielgruppe aus.

Von welchen Innovationen versprechen Sie sich im Laufe dieses Geschäftsjahres am meisten und warum?

SCHEUERMANN: Wir wollen Kunden und Handelspartnern Produkte anbieten, die sie brauchen. Die Naturals-Range unterstützt diesen Gedanken gemeinsam mit der neuen Tücherinitiative. Nach Einführung der ökologischen Submarke werden wir das Tüchersortiment mit neuen Microfaser-2in1- Tüchern sowie dem Microfaser-Staubtuch zeitgleich um einen Tücher-Verpackungs-Relaunch ergänzen. Damit setzen wir neueste Marktanforderungen gezielt in innovative Produkte aus zeitgemäßen Materialien um.

Die Fragen stellte Martina Monsees.

Mehr Informationen gibt es unter
www.vileda.de

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