Suche

Werbeanzeige

Willkommen im Club of Marketing-Excellence (CME)

Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Zeitschrift rufen die absatzwirtschaft und der Deutsche Marketing-Verband (DMV) den „Club of Marketing-Excellence“ (CME) ins Leben. Als erste Mitglieder werden die ehemaligen Unternehmenschefs Dr. Rolf Kunisch (Beiersdorf), Dr. Helmut Maucher (Nestlé) und Prof. Dr. Helmut Sihler (Henkel, Deutsche Telekom) aufgenommen.

Werbeanzeige

Mit der Mitgliedschaft im CME sollen Manager geehrt werden, die sich in ihrer Karriere um die marktorientierte Unternehmensführung und das Marketing besonders verdient gemacht haben. „Die drei in diesem Jahr geehrten Persönlichkeiten haben durch ihre aktive Laufbahn wesentlich zu unserem Verständnis von gutem, erfolgreichen Marketing beigetragen“, erläutert absatzwirtschaft-Chefredakteur Christoph Berdi. „Die heutige Generation von Marketing-Managern kann von ihrem Erfahrungsschatz und ihren Erkenntnissen nur profitieren.“ Die Auszeichnung nahmen Christoph Berdi und DMV-Präsident Bernd M. Michael auf der 50-Jahr-Feier der absatzwirtschaft am Samstag in Düsseldorf vor.

Dr. Rolf Kunisch begann seine Karriere bei Procter & Gamble. Von 1968 bis 1991 war er in verschiedenen Postionen für das US-amerikanische Unternehmen tätig, unter anderem für Marken wie „Lenor“ und „Dash“. Später war er als Generalmanager zunächst für Deutschland und dann für die Sowjetunion und Osteuropa zuständig. 1991 trat Dr. Kunisch in den Vorstand der Beiersdorf AG, deren Vorstandsvorsitzender er 1994 wurde. Strategisch trieb er den Ausbau der Marke „Nivea“, die viele Beobachter damals schon für ausgereizt hielten, zur international bedeutsamen Dachmarke voran. 2002 vereitelte er den Verkauf der Beiersdorf AG an Procter & Gamble. 2006 wechselte er in den Aufsichtsrat von Beiersdorf.

Dr. h.c. Helmut Maucher absolvierte bereits seine Lehre bei Nestlé und bekleidete neben und nach seinem Studium verschiedene Positionen bei Nestlé Deutschland. 1975 wurde er Generaldirektor der Nestlé-Gruppe Deutschland und 1980 Generaldirektor der Nestlé AG und Mitglied des Exekutivkomitees in der Schweiz. Im November 1981 folgte die Ernennung zum Delegierten des Verwaltungsrat. Von 1990 bis 1997 war er gleichzeitig dessen Präsident und Delegierter. 1997 trat er als Delegierter zurück; 2000 beendete er das Mandat als Präsident des Verwaltungsrats und wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt. Unter Mauchers Führung entwickelte sich Nestlé zu einer Zeit zum Global Player, als der Globalisierungstrend noch nicht ausgerufen war. 1996 veröffentlichte er das vielbeachtete und in mehrere Sprache übersetzte Buch „Marketing ist Chefsache. Von der Kunst, ein Weltunternehmen zu führen“.

Prof. Dr. Sihler begann seine Laufbahn 1957 in der Marketing-Abteilung von Henkel in Düsseldorf. Es sollte eine steile Karriere werden. 1980, Sihler war längst stellvertretender Vorsitzender der Zentralgeschäftsführung und geschäftsführender Gesellschafter von Henkel, wurde er nach dem Ausscheiden des Eigners Konrad Henkel zum Vorsitzender der Zentralgeschäftsführung berufen. Er förderte die internationale Expansion und ergriff auch die Chancen der Deutschen Einheit. Nach seinem altersbedingten Ausscheiden aus der Geschäftsführung war Sihler noch bis 2000 im Gesellschafterausschuss tätig. Er war Vorsitzender der Aufsichtsräte bei Porsche, der Deutschen Post und von 1996 2002 der Deutschen Telekom AG. Im Jahr 2002 übernahm Sihler für sechs Monate als Interims-Nachfolger des glücklosen Ron Sommer die Leitung der Telekom. Von Sihlers Know-how profitierten auch die Studenten der Universität Münster, die ihm 1986 eine Honorarprofessur für Marketing und Unternehmensführung übertragen hatte.

In den Club of Marketing-Excellence werden absatzwirtschaft und DMV in jedem Jahr neue Mitglieder berufen.

Kommunikation

„Weil Hitler gerade nicht kann“: ZDF-„heute-show“ frisiert AfD-Plakate um und polarisiert damit im Social Web

"#heuteshow-Leaks: Das sind die neuen AfD-Plakate", schreibt die Redaktion der Satire-Sendung "heute-show" bei Facebook und Twitter. Dazu wurden vier Fotos veröffentlicht, die AfD-Wahlplakate zeigen, an denen die Satiriker vom ZDF Hand angelegt haben. Denn nun heißt es etwa "Bernd statt Börek" und "Weil Hitler gerade nicht kann." Im Social Web wurde die Aktion zum Hit, es gibt aber auch Kritik. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Sie snappen 30 Minuten am Tag: Snapchat meldet fünf Millionen deutsche Nutzer

Auf der diesjährigen Dmexco ist ein Newcomer vertreten, der in den vergangenen beiden…

Dekadente Luxusreisen: So originell binden Chefs ihre Mitarbeiter ans Unternehmen

Wie bindet man Mitarbeiter an eine Firma? Das Unternehmen UNIQ GmbH, zu dem…

Das sind die wichtigsten Verteidigungsmaßnahmen um Ihren Workspace zu schützen

200.000 betroffene Computer in 150 Ländern, hunderte Millionen Dollar Schaden. Ein Erpressungstrojaner namens…

Werbeanzeige

Werbeanzeige