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Wie sich Wähler in den USA über die Kandidaten Trump und Clinton informieren

Donald Trump und Hillary Clinton © Youtube

Wähler in den USA nutzen Medien inzwischen ganz anders als vor wenigen Jahren, um sich über Präsidentschaftskandidaten zu informieren. Seit Barack Obama vermehrt Social Media einsetzte, haben auch andere Kandidaten die Plattformen für ihre Kampagnen entdeckt. Trump und Clinton nutzen nicht mehr nur e-mails und TV-Spots um die Wähler zu erreichen.

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Rubicon Project, eine der größten Werbemarktplätze der Welt, hat die Ergebnisse einer neuen nationalen Umfrage der US-Wähler veröffentlicht. Sie gibt Einblicke, wie die Wähler ihre Entscheidungen treffen, welche Nachrichten sie konsumieren und woher sie ihre Kampagneninformationen haben. Die Umfrage untersuchte die Content-Konsum-Gewohnheiten von 1500 Wählern in den USA 2016. Diee präsentierte Forschung liefert einen klaren Fahrplan für Kampagnen und Kandidaten und wie sie ihre Wähler erreichen können.

Fakten zur Studie

– Mehr als 10 Milliarden US-Dollar werden in 2016 voraussichtlich ausgegeben, um potenzielle Wähler anzusprechen und zu involvieren.

– Die meisten Wähler geben an, das politische Geschehen gleich von Beginn der Vorwahlen an zu verfolgen und nicht erst, wenn der Wahltermin im Herbst näher rückt.

– Fast jeder Zweite nutzt einen “Second Screen” (Handy oder Tablet) während er fernsieht. Ein Drittel der Baby-Boomer haben immer oder meistens einen zweiten Bildschirm beim Fernsehen laufen.

– Mehr als jeder Dritte sieht sich täglich online Videos an; unter den Demokraten und unabhängigen Wählern sind es 40 Prozent.

RubiconProject

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Milliarden Dollar in Fernsehwerbung zu stecken, wie in den letzten 30 Jahren, wird nicht ausreichen, denn der Medienkonsum der Wähler ist wesentlich komplexer geworden:

– Wähler verbringen gleich viel oder sogar mehr Zeit online als vor dem Fernseher. Bei den unabhängigen Wählern überwiegt der Onlineanteil sogar.

RubiconProject

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– Fast ein Drittel der Wähler gibt an, sich an eine besondere politische Werbung zu erinnern, die er digital gesehen hat.

– 36 Prozent derer, die eine politische Anzeige gesehen haben, reagierten aktiv darauf, beispielsweise durch Klick auf den Content oder indem sie ihre E-Mail-Adresse angegeben haben. Die Interaktion mit digitalen Anzeigen auf Mobilgeräten ist fast doppelt so hoch (64 Prozent).

– Der Medienkonsum der Wähler verändert sich stark und dadurch bilden sie auch ihre Meinung anders. Sie sitzen nicht mehr passiv vor dem Fernseher, sondern vertrauen auf die richtigen Informationen zur richtigen Zeit, um letztlich die richtige Wahlentscheidung zu treffen.

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