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Wie man mit diesen fünf Inbound Recruiting-Tipps qualifizierte Bewerber erreicht

Was sind die Arbeits- und Beschäftigungsformen für die Zukunft? © Fotolia 2015

Eine neue Bewerbergeneration strömt auf den Arbeitsmarkt: selbstbewusst, top qualifiziert, ehrgeizig. Dank der guten Wirtschaftslage in Deutschland und dem demographischen Wandel sind sie keine Bittsteller mehr, sondern werden von Firmen geradezu umworben. Um Fachkräfte und High-Potentials optimal in Zeiten des Social Web anzusprechen, hat sich Inbound Recruiting als effektive Methode etabliert.

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Im Social Web werden mögliche Kandidaten von Recruitern angesprochen, auf Webseiten, in Zeitungen und im Fernsehen sehen und lesen Interessenten Dutzende  Jobofferten und glänzende Employer Branding Kampagnen. Statt dieser klassischen Ansprache mit Outbound Marketings geht Inbound Recruiting einen indirekten, unaufdringlichen Weg.

Im ersten Schritt ziehen Unternehmen Interessenten mit relevanten und informativen Inhalten in Form von Blog-Beiträgen oder Content Offer an. Ist das Interesse geweckt, müssen im nächsten Schritt Daten erfasst werden. Durch Newsletter oder Download-Angebote werden potenzielle Bewerber gebunden und in qualifizierte Leads umgewandelt, beispielsweise mit Hilfe von Formularen und Landingpages. Ist mit der Datenerfassung die erste Bindung erfolgt, werden in der letzten Phase die zufriedenen Interessenten zu Werbebotschaftern des eigenen Unternehmens gemacht. Sie verbreiten relevante und attraktive Inhalte in ihrem eigenen Netzwerk. Durch ein exaktes Monitoring werden anschließend die Inhalte und die Verbreitung des Contents optimiert. Für die Ansprache mit Recruitement Marketing haben sich dabei folgende Maßnahmen als besonders effektiv erwiesen:

1. Karriereseite

Sie ist der Einstieg und sollte daher alle wichtigen Informationen über das Unternehmen enthalten. Ein responsives Design ist dabei Pflicht, schließlich ist die neue Bewerbergeneration mit digitalen Inhalten groß geworden und wird den nächsten Arbeitgeber eher per Smartphone als über den Desktop-Rechner suchen. Auch Berufserfahrene recherchieren künftige Arbeitgeber zunehmend über mobile Endgeräte. Wenn ein Unternehmen Interesse bei potenziellen Bewerbern wecken will, sollte es darauf achten, unterschiedliche Inhalte in einem ausgewogenen Mix verschiedener Formate wie Video, Foto und Text zu generieren. Je authentischer, desto besser.

2. Blog

Ein Online-Magazin oder Blog ist mit Abstand das beste Instrument, um Bewerber auf die Website zu führen. Informativer und hilfreicher Content mit spannenden Hintergrundgeschichten eignen sich besonders, um Bewerbern eine gute Unternehmensübersicht zu geben. Firmen sollten die Vielfalt ihrer Berufsgruppen darstellen: von der Bauleiterin, die einen Einblick in ihren Tagesablauf gibt, bis hin zum Social-Media-Manager, dem es Spaß macht, mit den Kunden zu interagieren.

3. Suchmaschinenoptimierung

Die Suchmaschinenoptimierung, kurz: SEO, ist inzwischen Pflicht, um auf den unzähligen Seiten des Word Wide Web gefunden zu werden. Bewerber nutzen Suchmaschinen, um sich ein genaues Bild von einem Unternehmen zu machen. Um gut gefunden zu werden und demnach ein hohes Ranking zu haben, ist die Analyse und Identifikation von Keywords essenziell. Mit ihrer Hilfe findet die Zielgruppe die Unternehmenswebseite und wird dort mit spannenden Inhalten versorgt. Ein Unternehmen ist also gut beraten, sich genau und ehrlich zu überlegen, was die Stärken und Schwächen sind und was kommuniziert werden soll. Keywords wie „familienfreundlich“ eignen sich bei Schichtbetrieb zum Beispiel weniger, in diesem Fall sollte der Fokus auf Stärken wie „Personalverantwortung“ liegen.

4. Social Media

Interessante Inhalte sollte ein Unternehmen in den sozialen Medien teilen, denn Facebook, Instagram und Co. bieten eine enorme Reichweite. Wichtig sind Zeitpunkt, Inhalt und Kanal, um die entsprechenden Bewerber zu erreichen. Auch Xing ist im deutschen Markt entscheidend, denn viele Interessenten informieren sich auf dem Portal potenzielle Arbeitgeber. Mit diesen Mitteln stärken Unternehmen auch ihr Employer Branding.

5. Marketing Automation

Mit einer passenden Software-Lösung lassen sich Inbound-Recruiting-Kampagnen steuern und weitestgehend automatisieren. Der Vorteil: Ein Unternehmen kann interessierte Studenten individuell abholen und nur die Inhalte per E-Mail verschicken, die sie zum jeweiligen Zeitpunkt auch erhalten möchten. Darüber hinaus kann mit einer entsprechenden Lösung das Nutzerverhalten analysiert und so künftige Maßnahmen und Kampagnen verfeinert werden.

Fazit

Wer sich im Wettbewerb um die besten Talente auf dem Arbeitsmarkt abheben will, hat mit Inbound Recruiting eine sehr gute Möglichkeit, nachhaltige Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. „Unternehmen sollten in jedem Fall auf eine gute Mischung verschiedenster Kanäle setzen, um nachhaltig erfolgreich zu sein“, so Cecil von Croÿ, Gründer und Geschäftsführer von PrintPeter. „Eine erstklassige Unternehmenswebseite ist natürlich Pflicht. Diese muss aber ergänzt werden: Durch Social-Media-Kanäle, Blogs und einer intelligenten Suchmaschinenoptimierung. Das Wesentlichste ist ein hochwertiger Content, der den Bewerbern einen echten Mehrwert bietet und über reine Werbebotschaften hinausgeht“, so von Croÿ. Abgerundet mit einer Marketing Automation können sich Unternehmen so mit Inbound Recruiting im Wettbewerb einen Vorteil verschaffen.

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