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Wie leben Chef-Strategen mit dem Wandel als permanentem Zustand?

Für die Studie Gobal CEO Study der Unternehmensberatung IBM Global Business Services nehmen 1 100 Vorstandsvorsitzende aus 40 Ländern Stellung zu der Frage, wie sie die sich verändernden Kundenanforderungen nutzen und Chancen der globalen Integration erschließen.

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Zentrale Erkenntnis der seit 2004 alle zwei Jahre durchgeführten Studie ist ein dramatischer Anstieg jener CEOs (Chief Executive Officers), die mehr denn je mit massiven Änderungen in der Zukunft rechnen. Ein weiteres Ergebnis: Diejenigen Unternehmen sind am erfolgreichsten, die eine hohe Veränderungsbereitschaft aufweisen und in der Lage sind, diese Veränderungen auch zu managen.

„Genau diese Fähigkeit vertieft gleichzeitig die Gräben zwischen Unternehmen, die entweder zu den Gewinnern oder Verlierern einer globalisierten Wirtschaft gehören“, erklärt Dr. Rainer Mehl, Leiter Strategy & Change Consulting der Beratung. Wie der Strategieexperte beobachtet, erwarten 83 Prozent der befragten CEOs substanzielle Veränderungen in der Zukunft. Dies sei ein dramatischer Anstieg um 28 Prozent in nur zwei Jahren. Doch schürten diese erwarteten Veränderungen nicht unbedingt Ängste: Fast alle befragten CEOs seien überraschend optimistisch, dass sich mit dem Wandel auch neue Chancen ergeben.

Trotz optimistischer Stimmung erlebt der Berater nur wenige CEOs, die diese Veränderungen auch erfolgreich zu managen. „Die CEOs schätzen ihre Fähigkeit mit Veränderungen umzugehen 22 Prozent niedriger ein als die Notwenigkeit zur Veränderung. Dieses Ergebnis bedeutet eine Verdreifachung des „Change-Gap“, der Umsetzungslücke bei größeren Veränderungen, die zum ersten Mal 2006 in der letzten CEO-Studie diagnostiziert wurde“, resümiert Mehl.

Seine Diagnose: Für das Unternehmen der Zukunft wird der Wandel zum permanenten Zustand. Diejenigen CEOs, die die Fähigkeit besitzen, auch große Veränderungen erfolgreich zu vollziehen, haben einen Wettbewerbsvorsprung. Ihnen fällt es leichter, neue Märkte und Kundengruppen zu erschließen und die Vorteile globaler Integration zu nutzen.

Der „wissenshungrige Konsument“ sucht umfassend nach allen Informationen und teilt häufig seine Meinung und seine Erwartungen anderen über das Internet mit, beschreibt die Studie den neuen Kundentyp. Er tausche seine passive Rolle gegen ein wesentlich stärkeres Engagement ein. Konsumenten würdenn damit gleichsam zu Produzenten, die innerhalb ihrer Peer-Groups oft eigene Unterhaltung und Werbung gestalteten. Gleichzeitig verlangten sie mehr Flexibilität und schnellere Reaktionszeiten von den Unternehmen, mit denen sie Geschäfte machen wollen. Obwohl damit ihre Ansprüche massiv gewachsen sind, würden CEOs sie nicht als Bedrohung wahrnehmen, sondern – sofern ihre Unternehmen den hohen Erwartungen dieser Gruppe entsprechen – als Chance zur Differenzierung begreifen.

Der Erhebung zufolge planen 22 Prozent der CEOs ihre Investitionen in den nächsten drei Jahren zu erhöhen, um dieses anspruchsvolle Kundenklientel besser zu erreichen. Diese Investitionsneigung ist noch ausgeprägter bei finanzstarken Outperformern. CEOs mit höheren Umsatzrenditen gehen davon aus, dass sie innerhalb der nächsten drei Jahre ihre Investitionen sogar um 36 Prozent erhöhen, um die Zielgruppe der „wissenshungrigen Konsumenten“ optimal anzusprechen.

Der Löwenanteil dieser zusätzlichen Investitionen wird in eine bessere operationale Ausstattung fließen, um den Austausch mit diesen Kunden zu verbessern, Produktinnovationen voranzutreiben und damit mehr Transparenz und eine exaktere Ausrichtung auf bestimmte Marktsegmente zu erzielen. Die Studie belegt weiterhin, dass der Einfluss dieser „wissenshungrigen Konsumenten“ in jeder größeren Wirtschaftsregion dieser Welt zusätzliche Investitionen provoziert. In Europa sind dies durchschnittlich 23 Prozent, 20 Prozent mehr als noch vor drei Jahren. In Nordamerika 19 Prozent, 27 Prozent mehr als vor Dreijahresfrist, im asiatisch-pazifischen Raum 16 Prozent, ein Anstieg um 20 Prozent, in Lateinamerika 16 Prozent, 18 Prozent mehr als vor drei Jahren.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die fundamentalen Verschiebungen in den Erwartungshaltungen der Kunden und die zunehmende Kaufkraft der Menschen in den so genannten Emerging Markets als hauptsächliche Treiber bei der Veränderung von Geschäftsmodelle wirken. 86 Prozent der befragten CEOs planten darüber hinaus tief greifende Veränderungen bei dem, was wirklich erfolgreiche Unternehmen ausmache: die Zusammenstellung ihres Wissens- und Asset-Portfolios. CEOs wollten sorgfältig an der Kalibrierung ihrer Geschäftsstrukturen arbeiten und nach den Prinzipien globaler Integration vorgehen, 75 Prozent der CEOs beabsichtigten, aktiv in neue Märkte zu gehen, und 85 Prozent, durch entsprechende Partnerschaften besser von den neuen globalen Möglichkeiten zu profitieren.

www.ibm.com

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