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Wie innovativ sind deutsche Händler und Konsumgüterhersteller?

Jedes dritte Handels- und Konsumgüterunternehmen in Deutschland erzielte in den letzten drei Jahren über 40 Prozent seines Umsatzes mit Innovationen. Berater von Pricewaterhouse Coopers und Professor Zentes von der Universität des Saarlandes untersuchten die Innovativität und Innovationsfähigkeit deutscher Händler und Konsumgüterhersteller.

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„Rund drei Viertel der antwortenden Konsumgüterhersteller und über 80 Prozent der Händler halten Innovationsfähigkeit für wichtig, um sich im extrem dynamischen Wettbewerbsumfeld der Branche behaupten zu können“, heißt es in der Studie. Dieses Bekenntnis zur Bedeutung von Innovationen stehe jedoch insbesondere bei den Handelsunternehmen in krasser Diskrepanz zur Existenz eines Innovationsmanagementsystems. Bei der Befragung geben 80 Prozent der Händler an, kein Innovationsmanagementsystem in ihrem
Unternehmen zu haben (68 Prozent der Hersteller).

Wie die Forscher weiterhin feststellen, hat nur jedes fünfte Handels- und Konsumgüterunternehmen derzeit eine Innovationsstrategie. Zwei Drittel der Händler haben keine quantitativen Innovationsziele definiert (rund die Hälfte der Hersteller). Und jeder vierte Händler hat die Verantwortlichkeiten im Innovationsprozess nicht geregelt. Dagegen haben bei den Konsumgüterunternehmen 85 Prozent klare Verantwortlichkeiten definiert.

Mehr als die Hälfte der Händler (45 Prozent der Hersteller) beurteilt die Innovationsatmosphäre im eigenen Unternehmen als positiv. Und drei Viertel der Handelsunternehmen sowie zwei Drittel der Konsumgüterunternehmen haben keine systematische Erfolgsmessung und damit kein Steuerungsinstrument für ihre Innovationsaktivitäten. „Die Konsumgüterindustrie ist mit Ausnahme der Einschätzung zur Innovationskultur hier besser, aber auch nicht durchweg gut aufgestellt“, resümieren die Experten.

Dieses Ergebnis werde auch noch einmal dadurch bestätigt, dass der Handel selbst die Konsumgüterindustrie sehr viel innovativer einschätzt als umgekehrt. Während 45 Prozent der Handelsunternehmen ihre Lieferanten als innovativ bezeichneten, antworteten nur 5 Prozent der Konsumgüterhersteller, dass der Handel Innovationen einfordere. „Der Handel hat Nachholbedarf bei eigenen Innovationsaktivitäten, da er sich in vielen Bereichen auf die Innovativität der Hersteller verlässt“, heißt es in dem Bericht.

„Handelsunternehmen sollten Innovationen selbst aktiver in die Hand nehmen, Service und Geschäftsmodellinnovationen stärker wahrnehmen und eine klare Innovationskultur vorantreiben“, raten die Expoerten. Insbesondere für Serviceinnovationen verfügten Händler mit ihren Mitarbeitern und ihren Kunden über eine hervorragende Quelle für Ideen und Kreativität, die sie noch zielgerichteter nutzen sollten.

Die Studie basiert auf einer explorativen Vorstudie, in deren Rahmen neun Experten der obersten Führungsebene aus Handels- und Konsumgüterunternehmen Auskunft gaben, sowie auf einer repräsentativen Befragung von 101 Unternehmen (60 aus der Konsumgüterindustrie und 41 aus dem Handel).

www.pwc.de

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