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Wie „Fack Ju Göhte 2“ Rekorde in Sachen Product Placement aufstellt

Hauptdarsteller Elyas M'Barek ist im Film ein großer Fastfood-Fan – auch wenn er gar nicht so aussieht

Werbeplatzierungen in Spielfilmen sind schon längst keine Seltenheit mehr. Product Placement wird immer attraktiver. Auch im Film "Fack Ju Göhte 2" wurden diverse Produkte ungewohnt prominent und werbewirksam platziert

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Mehr als zwei Millionen Zuschauer an nur vier Tagen, fast 18 Millionen Euro Umsatz. Ein ganz schöner Erfolg für Schauspieler Elyas M’Barek und seinen Film „Fack Ju Göhte 2“. Und an diesem Erfolg wollten auch Unternehmen teilhaben. Sechs Marken haben sich erfolgreich im Film platziert:

Orangina

Weil M’Barek das Werbegesicht von Orangina ist, durfte die Limonade natürlich auch im Film nicht fehlen. Als Lehrers Zeki Müller hält er die Limo im Film immer wieder deutlich in die Kamera. Orangina gab es dann auch für Journalisten am roten Teppich umsonst.

Mc Donald’s

Eine komplette Szene spielt in einer malerisch am Strand gelegenen McDonald’s-Filiale.

Absolut Wodka

Chantal, gespielt von Jella Haase, ist die aufmüpfige Schülerin, die immer einen Spruch auf Lager hat. Sie hält im Film ganz sichtbar eine Flasche Absolut Vodka in die Kamera.

Dickmann’s

Auch Schauspieler Max von der Groeben spielt im Film einen Schüler, der morgens zum Frühstück genüsslich einen Schokokuss aus der Dickmann’s-Packung herausnimmt.

„Die Constantin Film geht bei ihren Kinoproduktionen in einigen wenigen Fällen Marketingkooperationen ein“, sagt eine Sprecherin. „Wir veröffentlichen nicht, um welche Produkte es sich handelt und welche Konditionen im Einzelfall vereinbart wurden.“
Natürlich ist Product Placement ein sehr gutes Mittel für Filmproduktionsfirmen und Unternehmen. Auch in zahlreichen Bond-Filmen tauchen Marken wie BMW und Rolex auf. Und auch im Film „Fifty Shades of Grey“ findet Product Placement statt: Denn im Buch schenkt Christian Grey seiner Freundin Anastasia Steele einen Audi, im Film ist es ein A3. Die Kooperation mit Universal Pictures wurde offiziell verkündet.

Der Berliner Medienrechtler Cornelius Renner weiß, dass diese Platzierungen nichts neues sind, es gebe inzwischen aber viele deutliche Beispiele. „Mir ist das zum ersten Mal bei Schweighöfers „Schlussmacher“ extrem aufgefallen“, sagt er. „Da wird ja nur Mercedesgefahren und Red Bull getrunken.“

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