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Whatsapp öffnet sich weiter für Kunden: Welche Firmen das Business-Tool nutzen und wie mit dem Datenschutz umgegangen wird

Wie handeln Whatsapp und Facebook die Sache mit den Daten?

Rund 70 Prozent der Deutschen nutzen Whatsapp, so sagt es eine YouGov-Studie aus dem Jahr 2017. Klar ist auch: Immer mehr Unternehmen würden den Messenger gern für den Kundenkontakt nutzen. Whatsapp hat nun angekündigt, dass größere Firmen über den Kurzmitteilungsdienst im großen Stil direkt mit Kunden kommunizieren können. Und was sagt der Datenschutz?

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Die YouGov-Studie aus 2017 zeigt zumindest eine Sache: In den Bereichen Kundenservice und Beratung kann sich jeder fünfte Deutsche vorstellen, dass es angenehmen, ja sogar überfällig ist, dass Unternehmen über Whatsapp und Chats mit Kunden kommunizieren können.

Im Januar startete das Unternehmen den neuen Dienst Whatsapp Business. Die App soll es für Betriebe einfacher machen, auf häufig gestellte Fragen schneller zu reagieren und somit einen weiteren Service für den Kunden zu integrieren. Mit dem Business-Tool können Betriebe dann auch ein umfangreiches Unternehmensprofil einrichten. Dieses liefert auf einen Blick relevante Informationen wie etwa die Geschäftsadresse oder kann Auskunft über die Öffnungszeiten geben.

Nun kommt „Whatsapp Business API“

Nun geht die Facebook-Tochter noch einen Schritt weiter und ermöglicht es über den Kurzmitteilungsdienst im großen Stil direkt mit Kunden zu kommunizieren. So können Kunden in Echtzeit zum Beispiel über den Verlauf der Paketzustellung informiert werden. In Anspruch nehmen werden diesen Service zuerst die Fluggesellschaften KLM und Singapore Airlines, das Online-Reiseportal Booking.com, die Einkaufsplattform Wish sowie der Fahrdienstleister Uber. Für die Firmen ist die Einrichtung der Schnittstelle sowie das Chatten mit den Kunden kostenlos. Benachrichtigungen in Echtzeit („Notifications“) müssen allerdings nach Stückzahlen bezahlt werden.

Datenschutz im Fokus

Um mit den Firmen in Kontakt treten zu können, müssten die Anwender der Kommunikation zustimmen, betonte Whatsapp-Geschäftsführer (COO) Matt Idema. Damit würden auch die Vorgaben der Europäischen Datenschutzgrundverordnung umgesetzt, so Idema. Die Kommunikation laufe verschlüsselt und sicher ab, Whatsapp bekomme die Inhalte nicht zu sehen. „Die Anwender sollten sich allerdings darüber bewusst sein, dass sie nicht mit einer Privatperson chatten, sondern einem Unternehmen Informationen zur Verfügung stellen.“ Immer wieder weisen allerdings Experten auf die unrechtmäßige Synchronisation der Kontaktdaten, auch bei der Business-App hin. Seit der DSGVO ist die Datenschutzbehörde in Irland zuständig, weil dort die europäische Niederlassung von Facebook und Whatsapp sitzt. Die müssten entscheiden, ob Facebook Daten von Whatsapp nutzen darf oder nicht, so berichtet es Impulse im Juni. Der Nutzer kann allerdings den Zugriff auf die Kontaktdaten verwehren, indem iPhone-Nutzer die Synchronisation über die Einstellungen verhindern und im Menü Datenschutz mit dem Schieberegler den Zugriff von ausgewählten Apps deaktivieren. Whatsapp Business API ist der erste kostenpflichtige Dienst der Facebook-Tochter nachdem die eigentliche App seit Jahren kostenfrei zur Verfügung gestellt wird.

(lig; mit Material der Dpa)

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