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WhatsApp ist ab sofort wieder kostenlos

WhatsApp-Gründer Jan Koum

Der Kurzmitteilungsdienst WhatsApp schafft unter dem Dach von Facebook seine Abo-Gebühr von einem Dollar pro Jahr ab. "Die Übernahme hat uns erlaubt, uns auf Wachstum zu konzentrieren und nicht ans Geldverdienen zu denken", sagte Mitgründer Jan Koum am Montag auf der Internet-Konferenz DLD in München

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WhatsApp will kein Geld mehr von seinen Nutzern. Ab sofort entfallen die 99 Cent Jahresgebühr für die Nutzung des Nachrichtendienstes, so Gründer Jan Koum beim DLD in München. „Es hat wirklich nicht so gut funktioniert“, so Koum am Montag. Er stellte fest, dass zwar ein Dollar im Jahr nicht viel ist, einige der Nutzer aber keinen Zugang zu Kreditkarten haben. „Wir wollen einfach nicht, dass einige Menschen mit ihren Mitteilung von der Welt abgeschnitten sind.“

Neue Tools sollen bei der Umgestaltung helfen

Ein konkretes neues Geschäftsmodell für den Dienst mit über 900 Mio Nutzern weltweit gibt es demnach noch nicht. Allerdings suche WhatsApp nach neuen Wegen, wie Firmen über den Dienst mit Kunden in Kontakt kommen können.

Im Unternehmen Blog-Post heißt es:

„Manche Menschen fragen sich vielleicht, wie wir WhatsApp ohne Abo-Gebühren am Laufen halten wollen. Nach der heutigen Ankündigung denken sicher viele, dass wir nun die Einführung von Anzeigen in Betracht ziehen. Die Antwort lautet: nein. Ab diesem Jahr werden wir Tools testen, die Sie nutzen können, um mit Unternehmen und Organisationen, die Sie von sich aus kontaktieren wollen, zu kommunizieren. Das könnte Themen sein wie die Kommunikation mit Ihrer Bank – weil Ihnen eine aktuelle Transaktion betrügerisch vorkommt, oder mit einer Fluggesellschaft über einen verspäteten Flug diskutieren.“

Spam und unerwünschte Werbung sollen also verhindert werden. Erst einmal fliegen ab kommender Woche alle Bezahlfunktionen von WhatsApp aus allen Apps.

 

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Kommentare

  1. „Kostenlos“? Naja, der Nutzer zahlt einfach mit seinen Daten. Und wenn man den Wert seiner Daten richtig einschätzt, sind andere Messenger deutlich günstiger. Für Threema € 2.– bezahlen und dafür kommunizieren, ohne dass jemand mitliest oder die Daten für Werbezwecke verwendet, ist allemal besser als WhatsApp verwenden und sein halbes Privatleben preisgeben.

  2. Guten Tag. WhatsApp hat mir mitgeteilt, dass die Jahresgebühr wegfällt .30 Sek. später es würde nicht zutreffen.
    Was stimmt?
    Vielleicht bekommen Sie ja noch mehr Anfragen.
    Die .99 Cent sind nicht das Thema, sondern die Ehrlichkeit und Transparenz der öffentlichen Aussage an den Verbraucher und deren Wahrheit.

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