Suche

Werbeanzeige

Wert von Luxusmarken hat Bestand

Louis Vuitton ist mit großem Abstand die wertvollste Luxusmarke der Welt, wie die Studie „The Leading Luxury Brands 2008“ des Markenberatungsunternehmens Interbrand zeigt. Doch obwohl der französische Lederwarenhersteller die Rangliste mit einem Markenwert von 16,72 Milliarden Euro gegenüber Gucci mit 6,39 Milliarden Euro und Chanel mit 4,92 Milliarden Euro anführt, sei auch ein Luxushersteller nicht immun gegen Krisen.

Werbeanzeige

„Der Erfolg der Luxusmarken durch die Ausweitung ihrer Märkte in jüngster Zeit hat sie verletzbarer gemacht. Die Vergangenheit zeigt aber auch, dass Krisen für diesen Sektor zumeist sanfter sind als für andere Branchen und er sich wesentlich schneller wieder erholt“, sagt Jez Frampton, Group Chief Executive von Interbrand. Die Finanzkrise werde aber wenig am Wert der Nobelmarken ändern, weil beispielsweise die Vermögen von Käufern aus Schwellenländern bisher weiter stark wachsen.

Den Großteil des Firmenwertes von Luxusgüterherstellern mache die Marke aus. Im Gegensatz zu anderen Branchen, in denen Nachfrage und Angebot unmittelbaren Einfluss nehmen und Profitmaximierung als kurzfristiges Zeichen von Erfolg gewertet wird, setzten Luxusmarken auf Langfristigkeit. Zudem seien Luxusmarken extrem zurückhaltend, wenn es um Markendehnung geht. Mögen Submarken für Luxusmarken im weiteren Sinne auch eine Verlockung darstellen, Louis Vuitton mache dabei keine Kompromisse.

Deutsche Luxusmarken befinden sich nicht im Ranking der 15 wertvollsten globalen Luxusmarken, deren Wert mindestens 500 Millionen Euro beträgt. Grund dafür sei, dass sie überwiegend mittelständischer Herkunft sind und selbst bei globaler Verbreitung auf den wichtigsten Weltmärkten (Amerika, Asien und Europa) keine für die Bewertung ausreichenden Erträge erzielten. Die führenden Luxusnationen seien hingegen Italien und Frankreich. Aus Übersee schaffte es nur der US-Juwelier Tiffany & Co. in das Ranking.

www.interbrand.de

Kommunikation

Ziemlich beste Feinde: Ein neues Buch über Snaps Aufstieg zeigt, wie Facebook Snapchat zum Durchbruch verhalf

Die Fehde ist legendär: Es gibt wohl kaum zwei CEOs im Silicon Valley, die ihre Abneigung weniger unverhüllt zum Ausdruck bringen als Snap-Chef Evan Spiegel und Facebook-CEO Mark Zuckerberg. Ursprung der ziemlich besten Feindschaft war Zuckerbergs Versuch, den aufstrebenden Rivalen zu übernehmen. Das Vorhaben scheiterte tatsächlich doppelt, wie ein neues Buch von TechCrunch-Autor Billy Gallagher nun enthüllt. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Schwedens flinker Sprung zum bargeldlosen Land: Die Kronen verschwinden zu schnell

Es scheint so als wäre es das fortschrittlichste Land der Welt: Schweden besitzt…

Jameda muss umrüsten, um keine weiteren Klagen zu erhalten: „Das Geschäftsmodell ist vom Gericht nicht verworfen worden”

Viele Ärzte sehen die Seite Jameda kritisch, selbst wenn sie dort gute Noten…

Ziemlich beste Feinde: Ein neues Buch über Snaps Aufstieg zeigt, wie Facebook Snapchat zum Durchbruch verhalf

Die Fehde ist legendär: Es gibt wohl kaum zwei CEOs im Silicon Valley,…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige