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Werden Sie doch IT-Spezialist oder Marketing-Manager: Das sind die zukunftsträchtigsten Berufe 2017

Schlagen Sie doch mal einen alternativen Berufsweg ein © Fotolia 2015

Der Arbeitsmarkt ist heute wesentlich dynamischer als noch vor einigen Jahren. Universitätsabsolventen und Berufstätige müssen sich genau überlegen, welche Stelle sie ergreifen wollen. Deutsche Arbeitnehmer legen heute darauf Wert einer Arbeit nachzugehen, die einen positiven Einfluss auf andere hat. So einen Beruf zu finden, kann anspruchsvoll sein.

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Karriereplanung ist heute wichtiger denn je, da Jobwechsel wesentlich häufiger vorkommen. Wie eine Studie von LinkedIn aus dem vergangenen Jahr ergab, legen deutsche Arbeitnehmer nicht nur Wert auf ein attraktives Gehalt, auf eine positive Unternehmenskultur sowie auf eigenverantwortliches Arbeiten, sondern auch darauf, einer Arbeit nachzugehen, die einen positiven Einfluss auf andere hat. So einen Beruf zu finden, kann anspruchsvoll sein. „Die Zeiten, in denen Arbeitnehmer ein Leben lang beim immer gleichen Unternehmen bleiben, sind vorbei. Eine kürzere Verweildauer, oft auch als Job-Hopping bezeichnet, hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen“, sagt Barbara Wittmann, Direktorin für den Bereich Rekrutierungslösungen und Mitglied der Geschäftsleitung LinkedIn Deutschland, Österreich, Schweiz.

Die zukunftsträchtigsten Jobs in Deutschland

LinkedIn hat ein Ranking aufgestellt, das die zukunftsträchtigsten Jobs in Deutschland definiert. Diese Liste soll denjenigen eine Orientierung bieten, die nach neuen Karrieremöglichkeiten Ausschau halten. Auf Basis der Mitgliederdaten wurde untersucht, welche Berufe die größten Karrierechancen in Deutschland bieten.

Aufgrund der Analyse hat sich folgende Liste ergeben:

1.    IT-Spezialist
2.    Marketing- und Kommunikations-Manager
3.    HR Manager
4.    Projektmanager
5.    Business Development Manager
6.    Arzt
7.    Physiker
8.    Designer
9.    Qualitätsmanager
10.    Mathematiker

In Großbritannien und den USA sieht das ganze ein wenig anders aus:

Zur Studie: Diese Liste wurde anhand der Nutzerdaten von LinkedIn-Profilen erstellt, bei denen vier Faktoren mit unterschiedlicher Gewichtung einflossen: Aufstiegsmöglichkeiten (30%): Berufe, die am ehesten zu einer Beförderung führen, basierend auf den Daten von Arbeitnehmern, die 2016 eine neue Rolle im gleichen Unternehmen annahmen. Neue ausgeschriebene Stellen (30%): Die Anzahl der neu ausgeschriebenen Stellen in dieser Funktion. Job-Wachstum (20%): Erhöhung der Anzahl der neu ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich im Vergleich 2015 zu 2016. Verbreitung (20%): Die Anzahl der Regionen, in denen derzeit nach Fachkräften in diesen Bereichen gesucht wird.

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Kommentare

  1. Jeder, der diesem „Ranking“ glauben will, sollte in postfaktischen Zeiten genauestens untersuchen, ob die Basisdaten seriös, belastbar und überhaupt repräsentativ sind. Ansonsten lieber „irgendwas mit Medien“ anstreben!

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