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Nielsen-Ranking: Werbungtreibende erhöhen ihre Spendings

Unister mit Fluege.de und Lidl sparen im Sommer nicht an ihren Werbeausgaben

Die deutschen Lebensmittelhändler haben ihre Werbespendings im vergangenen Jahr runtergeschraubt. Das zeigt eine aktuelle Nielsen-Auswertung. Den Werbedruck hoch hält allerdings Lidl. Und auch der E-Commerce-Spezialist Unister mit seinen Töchtern ab-in-den-urlaub.de und fluege.de ist Dauergast in den Werbeblöcken.

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Die Marktforscher haben dafür erneut ein Ranking der Werbetreibenden mit den höchsten Werbeausgaben in Deutschland von Januar bis Juli 2015 erstellt.

Lidl hält Werbedruck im Lebensmittelhandel

Insgesamt haben von den Top 20-Unternehmen nur sechs ihre Investitionen in die Medien reduziert. Bei den Top 50-Branchen weist Nielsen aber bei fast der Hälfte (19) ein Minus aus, darunter allerdings der wichtige Lebensmitteleinzelhandel: Edeka, Rewe und Co haben den Werbedruck um etwas mehr als 16 Prozent verringert. Insgesamt haben die Händler seit Januar 2015 rund 530 Millionen Euro in die Werbung gesteckt. Lidl fällt hier heraus: Die Supermarktkette startete in der ersten Jahreshälfte mit einer Werbeoffensive, die dem Image des Discounters ein bisschen mehr Glamour einbringen soll. Um 36,5 Prozent hat der Discounter den Werbedruck insgesamt erhöht.

Weniger Spendings bei VW, Unilever, Beiersdorf, Vodafone

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Die höchsten Bruttowerbeausgaben liegen laut Nielsen-Erhebung bei Procter + Gamble und beliefen sich auf rund 263,26 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum war das ein Zuwachs von 0,9 Prozent. Auf den Plätzen zwei und drei der größten Werbungtreibenden des Jahres 2015 in Deutschland liegen bislang L’Oréal und die Media-Saturn-Holding.

Stark reduziert hat Volkswagen seine Spendings: Mit einem Minus von rund 32 Prozent liegt der deutsche Automobilkonzern bei noch rund 104 Millionen Euro. Ebenfalls runtergefahren haben Unilver (Minus 17 Prozent), Beiersdorf (Minus 12 Prozent) und Vodafone (Minus zehn Prozent).

Autobauer weiter vorn

Insgesamt wird das Ranking aber wie gehabt von den Autobauern angeführt. Mit 964 Millionen Euro sind die Investitionen von Audi, Mercedes und BMW nahezu gleich geblieben. Rasant am Wachsen sind weiterhin Online-Dienstleistungen, zu denen Nielsen unter anderem die Dating-Portale zählt. Hier haben die Marktforscher ein Plus von rund 31 Prozent errechnet (729 Millionen Euro).

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