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Werbung mit Promis ist falsch

Smart TV ist vor allem im Video on Demand-Bereich sehr weit vorne © Fotolia

Die Herausgeber der aktuellen West-Ost-Markenstudie (WOM) 2014 halten fest: Promis in der Werbung sind kein Garant für gute PR – im Gegenteil. Nur knapp zehn Prozent der Befragten reagieren positiv auf Prominente in der Werbung.

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„Wir wollten weder Thomas Gottschalk noch Helene Fischer oder Bastian Schweinsteiger wehtun.“ Darin sind sich Sören Schiller und Niels N. von Haken einig. Schiller, Geschäftsführer des Institutes für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung (IMK), und von Haken, Geschäftsführer der MDR Werbung GmbH (MDRW), sind die Herausgeber der aktuellen West-Ost-Markenstudie (WOM) 2014. Dabei haben die Deutschen zu Protokoll gegeben, dass sie Werbung mit Promis ablehnen. Nur knapp zehn Prozent der Befragten reagieren positiv auf Promis in der Werbung. Das gilt sowohl für Männer und Frauen wie auch für alle Altersgruppen.

Kritisch gesehen wird auch Onlinewerbung

In einem weiteren Punkt sind sich Schiller und von Haken einig: „Promis oder Celebrities garantieren nichts. Vielmehr besteht die Gefahr, dass die Werbung auf die Promis einzahlt, nicht aber auf das beworbene Produkt.“ 69,9 Prozent der Deutschen sagen: durch Promis wird die Werbung nicht interessanter.

Ebenfalls negativ ist das Urteil der Befragten über Werbung im Internet. Fast die Hälfte vergibt hierfür die Schulnoten ungenügend oder mangelhaft. Gerade einmal zwölf Prozent finden Onlinewerbung sehr gut oder gut. Nennenswerte Unterschiede zwischen der Bevölkerung im Osten und im Westen konnten die Studienverantwortlichen hier nicht feststellen.

Für die WOM 2014 haben MDR-Werbung und IMK Institut für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung rund 2.000 Verbraucher im Osten und 1.000 aus dem Westen befragt. (MDR-Werbung/ IMK)

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