Werbeanzeige

Werbung, die nicht nervt: Amy Cole von Instagram gibt drei wichtige Tipps

Amy Cole gibt Tipps, wie Unternehmen die perfekte Werbung auf Instagram schalten © Instagram

Wie können Marken- und Image-Kampagnen digital effizienter und deutlich opulenter als bisher geplant und durchgeführt werden? Amy Cole führt die Abteilung Branding und Content-Strategie für die Vermarkter auf Instagram im angloamerikanischen Sprachraum und zeigt drei Möglichkeiten, wie Werber ihre Marken besser und kreativer platzieren können– ohne die Community zu nerven

Werbeanzeige

Amy Cole führt die Abteilung Branding und Content-Strategie für die Vermarkter auf Instagram im EMEA (angloamerikanischen Sprachraum). Vor ihrer Tätigkeit bei Instagram war sie aerodynamische Entwicklungsingenieurin bei Chrysler. Nun arbeitet sie bei Instagram eng mit Marken und Unternehmen zusammen, und gewährleistet kreative Inhalte auf Instagram, die das Publikum begeistern und es nicht nerven. Drei Tipps sollen Unternehmen zeigen, wie man Inhalte kreativ auf Instagram postet.

Drei wichtige Prinzipien für Werbetreibende

Amy Cole, Leiterin der Abteilung Branding und Content-Strategie bei Instagram, erklärte dazu bei einer Pressekonferenz am Dienstag, welche Wirkung Instagram-Werbung auf die Nutzer hat: „Die Nutzer lieben es, Marken und Produkte zu sehen, so lang die Unternehmen diese auf eine inspirierende Art und Weise zeigen und die Bilder in die Community passen.“ Was aber möchte die Community sehen? Die folgenden Schritte können Unternehmen bei der Werbung auf Instagram helfen.

1. Die Marke: Wie soll die Marke zum Leben erweckt werden? 

Jedes Unternehmen sollte sich vorher die Frage stellen: Wie posten wir Fotos, die eine Marke unterstreichen? Wie sprechen wir die Community an? Wie soll die Ansprache sein, wie soll der Ton der Stimme sein?

McDonalds hat seine Zielgruppe auf Instagram verstanden und die Kampagne so umgesetzt, dass sie der User nicht als störende Werbung wahrnimmt. Das Unternehmen stellt nicht immer das Produkt in den Mittelpunkt, sondern weist unauffällig darauf hin – der Mensch ist im Fokus.

Lunchtime levitation.

A photo posted by McDonald's (@mcdonalds) on

2. Das Konzept: Wieso nutzen Sie Instagram?

Was ist die Absicht der Marke oder des Unternehmens? Die Antwort auf diese Frage ist sehr wichtig, um die richtige Kampagne zu fahren. Instagram selbst arbeite dafür oft mit Unternehmen zusammen, noch bevor diese ihre erste Kampagne fahren, „um herauszufinden, warum sie das überhaupt wollen“, sagt Amy Cole. Worauf also arbeiten Unternehmen hin? Ein gutes Beispiel hierfür ist @dngrs. Das Hip-Hop-Label wollte Menschen erreichen, die wenig mit Mode anfangen können. Dafür setzten sie via Instagram auf eine dunkle, leicht aggressive Art: „Fashion for fashion haters“.

Die Herausforderung: Sich abheben von der Konkurrenz. Ergebnis: 22 Prozent Steigerung der Werbeerinnerung insgesamt; sieben Prozent Steigerung der Markenwahrnehmung; 524.000 Menschen wurden erreicht.

Geiles Shooting gewesen ! #dngrs #bobby #unfashion #hiphop #shooting

A photo posted by DNGRS (@dngrs) on

3. Die Kreation des Bildes: Was passt?

Sponsored Posts sollten in der Instagram-Community ganz behutsam gestreut werden, um die Nutzer nicht zu verschrecken. Es sollten „Fotos sein, die sich natürlich in den Feeds der Nutzer eingliedern, ohne große Aufregung zu schaffen“. Deswegen sollten sich Brands Gedanken darüber machen, was sie posten und was nicht, so Cole. Denn man kann nicht nur Follower gewinnen sondern auch Fans verlieren.

Ein gutes Beispiel ist Almdudler: Die österreichische Limonade ist vielen bekannt als das Wintergetränk auf der Ski-Hütte. Doch auch im Sommer wollen sie nun ihr Publikum erreichen:

Adidas wollte seine neue Schuhkollektion promoten, die aus verschiedenen grellen Farben besteht. Also wurden über Instagram Anzeigen geschaltet, die die Schuhe in unterschiedlichen Locations inszeniert – farblich immer abgestimmt.

Green. Go. The night is yours. @theboygeniuz sees London in #supercolor

A photo posted by adidas UK (@adidasuk) on

Bright yellow. Choose to stand out. London in #supercolor by @knockoclock

A photo posted by adidas UK (@adidasuk) on

Am Ende hat Cole nur noch einen Tipp: „Denken Sie sorgfältig über Ihre Inhalte nach, bevor sie etwas posten.“

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Datenschutzbeauftragter verbietet Facebook WhatsApp-Datenabgleich

Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar hat Facebook mit sofortiger Wirkung untersagt, Daten von deutschen…

Bots: Ein Stück Software, dass so wahnsinnig intelligent ist und so wenig Mehrwert bietet

Vollautomatische Frage-Antwort-Systeme sind der letzte Schrei in Sachen eCommerce. Unter dem Stichwort Conversational…

Das Business-Profil wirkt: Mehr als 500.000 Werbetreibende auf Instagram

Instagram freut sich über 500.000 Werbetreibende. Damit hat Instagram die Anzahl der Unternehmen, die auf…

Werbeanzeige

Werbeanzeige