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Werbung auf Smartphones lässt Facebook wachsen

Schafft es Facebook, Werbeanzeigen auf Smartphones zu bringen? Bei einer steigenden mobilen Nutzerzahl ist das nötig, wenn der Gewinn stimmen soll. Ein Jahr ist Facebook an der Börse. Nach dem katastrophalen Start gehen die Kurse jetzt nach oben. Die aktuellen Quartalszahlen wecken Hoffnung, dass es klappen könnte mit dem mobilen Geldverdienen. Dies beruhigt das Unternehmen, Investoren und Anleger.

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Den Börsengang hatte Facebook verpatzt. Jetzt machen die Investoren Druck, dass das soziale Netzwerk den Schritt in die Smartphonewelt erfolg- und ertragreich schafft. Einen zweiten Reinfall würden sie wahrscheinlich nicht akzeptieren.

Fakt ist: Die Anzahl der Facebooknutzer, die das soziale Netzwerk vornehmlich über das Smartphone aufrufen, steigt weiterhin stark an. Noch mehr als im stationären Internet verärgern Werbeanzeigen diese Nutzer. Genau da liegt die Herausforderung für Facebook: Das Unternehmen muss Werbeanzeigen auf mobilen Endprodukten verkaufen, wenn es Geld verdienen und das Vertrauen der Inverstoren behalten will.

Und genau das scheint Facebook geschafft zu haben. Mark Zuckerberg stellte gestern die ersten Quartalszahlen 2013 vor. Smartphones sind demnach bereits für knapp ein Drittel aller Werbeeinnahmen verantwortlich. Im letzten Quartal 2012 waren es lediglich 23 Prozent. Davor nur 14 Prozent. Insgesamt stiegen die Werbeeinnahmen um 43 Prozent auf 1,25 Milliarden Dollar.

Das bleibt nicht ohne Auswirkungen für die allgemeinen Geschäftszahlen. Der Umsatz stieg im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 38 Prozent auf 1,5 Millionen Dollar. Damit landete der Konzern über den Erwartungen der Analysten.

Lösung des mobilen Werbe-Dilemmas

Was hat der Konzern gemacht? Er hat in erster Linie Zeit und Geld investiert, um das Dilemma zu lösen, einerseits mobile Anzeigeplätze zu verkaufen, aber gleichzeitig die Nutzer nicht zu verärgern. Dazu entwickelte das Unternehmen neue Werbeformen und bessere Programme, mit denen Werbekunden den Erfolg ihrer Kampagnen messen können. Zudem präsentierte Zuckerberg „Facebook Home“ – quasi die Facebook-Benutzeroberfläche für Handys mit Android-Betriebssystem, auf der sich effektiver Werbung unterbringen lässt.

Die Anstrengungen hatten ihren Preis. Der Nettogewinn in den vergangenen drei Monaten stieg nur mittelmäßig um sieben Prozent auf 219 Millionen Dollar. Die Investitionen in Technik und Mitarbeiter waren hoch, aber notwendig, sagte Facebook-Finanzvorstand David Ebersman: „Das Mobilgeschäft bietet eine riesige Chance für Facebook, wenn wir es richtig anstellen, weiterhin Mobil-Nutzer anziehen und nützliche Programme entwickeln.“

Auch die Nutzerzahlen entwickeln sich laut Facebook positiv. 23 Prozent mehr Nutzer als im Vorjahresquartal hätten derzeit ein Profil. Das sind 1,11 Milliarden Menschen weltweit, die bei Facebook angemeldet sind. 665 Millionen Nutzer seien täglich aktiv. Mobil nutzen 751 Millionen Menschen das Netzwerk.

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