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Werbeeinnahmen im US-TV steigen erneut

Die großen TV-Sendeanstalten der USA rechnen in diesem Jahr mit Werbeeinnahmen von 9,3 Mrd. Dollar. Die sechs großen landesweit agierenden Sendeanstalten NBC, ABC, CBS, Fox, UPN und WB würden damit die Vorjahreseinnahmen um 13 Prozent steigern, berichtet das Wall Street Journal WSJ.

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Der Upfront-Werbekampf um die kommende Saison hat damit begonnen. Die größten Werbetreibenden sind erwartungsgemäß pharmazeutische Unternehmen, Fastfood-Ketten, Entertainment-Companies und der Einzelhandel. Die Allround-Bau- und Heimwerkerketten Home Depot und Lowe’s heizen den Kampf um Marktanteile in der kommenden Saison an, meinen Medienexperten.

Auch die Fastfood-Ketten werden erneut tiefer in die Werbetasche greifen, um den so genannten „Dining-Restaurant“-Ketten, die einen größeren Umsatz verzeichnen, wieder Kundschaft abspenstig zu machen. Experten sehen bei einigen Branchen ähnliche Entwicklungen. Einige der Unternehmen setzen alles auf die Werbekarte, so etwa General Electric, die fixe Zusagen bei NBC in der Höhe von drei Mrd. Dollar gemacht haben. Umgekehrt verhalten sich einige Unternehmen nicht wesentlich abweichend vom Kurs des Vorjahres. IBM hat seinen Werbeetat von 600 Mio. Dollar nicht aufgestockt.

Dass nicht alles, was vereinbart wurde, auch tatsächlich in die Realität umgesetzt wird, trifft auch den Werbemarkt: Viele Marketer hatten Werbezeiten für den Herbst reserviert, die dann nicht in Anspruch genommen wurden. Experten schätzen, dass 80 Prozent der Sitcoms und TV-Dramas Schiffbruch erleiden. Das erschüttert natürlich auch den Werbemarkt, denn die Werbekunden sind nicht verpflichtet, Werbezeit für Ersatz-Programme zu kaufen.

Den Wirtschaftsexperten zufolge sind die steigenden Werbeausgaben jedenfalls Indikatoren dafür, dass es mit dem wirtschaftlichen Tief zu Ende gehe, meint das WSJ. Denn steigende Werbeetats werden als ökonomische Erholung gewertet wie das die Krise der 90-er Jahre und der folgende Aufschwung ab 1995 gezeigt hatten.


online.wsj.com

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