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Werbeeffizienz fällt bei iPhone-Nutzerinnen schwächer aus

Mobil verschickte Werbeanzeigen kommen bei weiblichen iPhone-Nutzern deutlich weniger gut an als bei Nutzerinnen, die ein Mobiltelefon besitzen, das nur über die grundlegendsten Funktionen verfügt. Was die Effektivität von Werbe- und Marketingkampagnen betrifft, legt das Smartphone von Apple bei der wichtigen Zielgruppe der Frauen zwischen 19 und 49 Jahren eindeutig die schlechteste Performance hin. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht des amerikanischen Mobilfunk-Marketingunternehmens Brand in Hand.

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Die Basis der Untersuchung hätten Analysen von insgesamt mehr als 60 verschiedenen mobilen Werbekampagnen gebildet, die das Unternehmen im Laufe der vergangenen zwei Jahre in den USA durchgeführt hat. Das habe zu dem Ergebnis geführt, dass die Post-Click-Rate bei weiblichen iPhone-Nutzern im Durchschnitt nur einen Wert von 1,3 erreicht. Bei herkömmlichen Handys könnten vergleichsweise um drei bis 3,5 mehr Seitenaufrufe generiert werden. „Eine Post-Click-Rate von 1,3 bedeutet, dass die iPhone-Userinnen, nachdem sie auf Werbebanner im mobile Web geklickt haben, im Schnitt 1,3 Internetseiten der beworbenen Unternehmens besucht haben“, sagt Matthias Schodits, Region Manager Central and Eastern Europe beim internationalen Mobile-Marketing-Dienstleister YOC Group. Die Erfahrungswerte gäben aber keinerlei Hinweis darauf, dass es einen signifikanten Unterschied der Werbeeffizienz zwischen männlichen und weiblichen Nutzern gibt.

Dass die Post-Click-Raten bei Userinnen des Apple-Smartphones geringer ausfallen als bei herkömmlichen Standard-Handys sei allerdings etwas überraschend. „Smartphone-Besitzer sind in der Regel weitaus stärker im mobilen Web unterwegs und müssten daher eigentlich auch besser bei den Untersuchungsergebnissen abschneiden“, erklärt Schodits. In diesem Zusammenhang könne auch der vorgelegte Bericht keine umfassende Erklärung für das schlechte Abschneiden von Werbung bei weiblichen iPhone-Usern liefern. John Hadl, Mitgründer von Brand in Hand, vertrete jedoch die Theorie, dass Frauen zwischen 19 und 49 Jahren ihr Smartphone wesentlich aufgabenorientierter nutzen als andere Zielgruppen. Als Konsequenz würden sie sich auch nur sehr schwer von ihrer jeweiligen Tätigkeit ablenken lassen, was ein möglicher Grund für die niedrigen Seitenaufrufe der beworbenen Marken und Unternehmen sein könnte. pte

www.brandinhand.com,
www.yoc.com

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