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Werbebriefe liegen immer noch im Trend

Obwohl das Internet bei Kundenmailings eine immer größere Rolle spielt, hat der Werbebrief nichts an Wert verloren. Ganz im Gegenteil: Nach einer Untersuchung des Marketing Centrums der Universität Münster stiegen die Ausgaben für Direkt-Marketing zwischen 2004 und 2007 international um durchschnittlich 50 Prozent.

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„Die hohe Glaubwürdigkeit, die Werbebriefe und Kundenzeitschriften schwarz auf weiss erzielen, lässt sich nicht durch andere Dialoginstrumente ersetzen“, unterstreicht auch Dorothe Eickholt, Geschäftsführerin Swiss Post International (SPI) Germany. Hinzu komme, dass sich mit adressierten Werbebriefen verschiedene Ziele gemeinsam erreichen lassen. Das beginne mit der Tonalität, die in gedruckter Form prägnanter und dauerhafter in Erinnerung bleibt und reiche bis zu den kommunizierten Botschaften. Beispielsweise könnten internationale Mailings bei entsprechender Vorbereitung neben der Neukundengewinnung gleichzeitig Image- und Markenwerte transportieren. Bei zielgenauer Ansprache würden sich sogar qualitative Werte und Markenwelten in verhältnismäßig kurzer Zeit für neue Produkte und Dienstleistungen im jeweiligen Land aufbauen lassen.

Trotzdem würden Potenziale, neue Kunden mit einem Mailing im Ausland zu gewinnen, in den meisten europäischen Ländern noch nicht ausgeschöpft. Zum Beispiel erhalte ein Schweizer Bürger pro Jahr durchschnittlich 233 Werbebriefe, während Einwohner im angrenzenden Italien lediglich 28 entsprechende Sendungen, Bürger in Spanien 25 und in Russland statistisch gesehen nur 0,5 empfangen würden. Oft scheiterten die ersten Gehversuche im Ausland an mangelnder Kompetenz und Berührungsängsten, wobei Werbetreibende vor allem in Osteuropa einige Hürden überwinden müssten. Was im Heimatland eine leichte Übung sei, gestalte sich im Ausland mitunter schwierig, wie etwa die Beschaffung aller nötigen Informationen und Selektionsmerkmale der Adressen. Dennoch seien richtige Adressen das Herzstück einer jeden Werbeaktion, da rund 60 Prozent des Erfolges der qualifizierten Adresse zugerechnet würden. Mit Hilfe von Swiss Post International (SPI) Germany sollen Herausforderungen einer Expansion ohne eigene Dependance im Zielland bewältigt werden können und zwar mit geringem administrativem Aufwand und zu überschaubaren Kosten. Dabei würden Experten von Marketing Mail International Werbetreibende von der Adressbeschaffung über Porto-Optimierung und Adress-Cleaning bis hin zum „Local Look“ unterstützen. Für Unternehmen, die ihre Kunden lieber persönlich ansprechen wollen, biete SPI Germany zudem das Online-Tool „SwissPostCard“, womit sich Postkartenmailings in jeder Auflage schnell und kostengünstig am eigenen PC gestalten und weltweit versenden lassen sollen.

www.swisspost.de

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