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Wer zahlt den Schaden, wenn das Auto von selbst fährt? BMW und Allianz wollen Standards für Haftungsfragen

Die Zukunft rollt an: Denn Systeme, die dem Fahrer die Arbeit erleichtern oder sogar ganz abnehmen sollen, sind nicht mehr fern. Doch wer haftet, wenn es zu einem Unfall kommt? Das haben BMW und die Allianz in einer Arbeitsgruppe erörtert. Die Diskussion ist aber damit noch lange nicht beendet.

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Europas größter Versicherer Allianz will an der Haftung des Halters bei Unfällen nicht rütteln. Mit der Frage: „Wer übernimmt die Kosten, wenn ein selbstfahrendes Auto einen Unfall baut?“ befasste sich eine gemeinsame Arbeitsgruppe von der Allianz und BMW.

Der Versicherungskonzern als auch der Autobauer sind sich einig: Der Kfz-Versicherer muss für den Geschädigten nach einem Unfall immer die erste Anlaufstelle sein. Also alles wie immer. Denn der Fahrzeughalter haftet für die Fehler des Fahrers sowie für mögliche technische Defekte des Fahrzeugs und der Versicherer übernimmt entsprechende Ansprüche.

Doch Befürchtungen, dass ein autonomes Fahrzeug, wie andere Computersysteme auch, einen Systemabsturz erleiden könnte, steht immer noch im Raum. Bis heute ist man sich nicht sicher, ob menschliche Fahrerinnen und Fahrer nicht viel besser in der Lage sind, eventuelle Gefahren- und Unfallquellen im Straßenverkehr zu begegnen als ein Computer. Schließlich wurde auch das autonome Fahrzeug auf der Leistung menschlicher Softwareentwickler und Programmierer entwickelt und kann Fehlerquellen aufweisen. Somit könnte die Sicherheit im Straßenverkehr immer noch gefährdet sein.

Alles bleibt beim Alten?

Was passiert also, wenn eine Fehlfunktion des Fahrzeugs vorliegt? Autobauer und Versicherer müssen dann im Nachgang die Verantwortlichkeiten prüfen. „Wir sind uns einig, dass der derzeit gültige Grundsatz sich auch für teil- und vollautomatisierte Fahrzeuge eignet, und wir unterstützen eine entsprechende globale Standardisierung“, erklärt Elmar Frickenstein, der bei BMW Senior Vice President für den Bereich Autonomes Fahren ist.

Autonomes Fahren bleibt ein Diskussionsthema

Die Haftungsfrage beim autonomen Fahren wird derzeit in der Versicherungsbranche heftig diskutiert. Zwar wird erwartet, dass die Unfallhäufigkeit deutlich sinkt, wenn Fahrfehler als Ursache wegfallen. Wenn die automatische Steuerung versagt, sehen einige Experten aber die Haftung beim Hersteller.

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