Suche

Werbeanzeige

Wer gibt mehr aus, wer ist stabil?

Knapp 70 Prozent der Bevölkerung planen 2008, auf gleichem oder sogar höherem Niveau zu konsumieren. Gut ein Drittel spricht davon, weniger ausgeben zu wollen. Semiometrie-Analysten von TNS-Infratest sehen für das neue Jahr drei Konsumentensegmente.

Werbeanzeige

Danach sind zwölf Prozent der Deutschen Konsumsteigerer, die im kommenden Jahr Mehrausgaben gegenüber dem
Jahr 2007 planen. Diese Verbraucher haben eine erlebnisorientierte, kritische und kämpferische Werteorientierung, die
sich in einem aktiven, zuversichtlichen und zielstrebigen Lebensstil äußert. „Diese positive Grundhaltung spiegelt sich
auch in der optimistischen Einschätzung wider, im kommenden Jahr mehr Geld für den privaten Konsum ausgeben zu wollen“,
erklärt André Petras, Leiter TNS Infratest Semiometrie Centre.

55 Prozent der Bundesbürger gehören zu den sogenannten Konsumstabilen. Ein Käufer-segment, dass für 2008 davon ausgeht, seinen Konsum stabil halten zu wollen. Die Werte-orientierung ist deutlich kulturell und religiös geprägt. Immaterielle
Dinge wie Theater, Literatur und Kunst haben für diese Personen eine größere Bedeutung als der private Konsum. „Diese
Konsumenten legen besonderen Wert auf bekannte und bewährte Marken“, erläutert Petras.

Zu den Konsumverhaltenen gehören 31 Prozent der Deutschen. Dieses Verbrauchersegment hat im Kern eher eine materielle, traditionsverbundene und pflichtbewusste Werteorientierung. Das Bedürfnis nach materieller Sicherheit und Stabilität im
Leben ist bei diesen Personen besonders ausgeprägt. „Die aktuelle Diskussion um die weitere konjunkturelle Entwicklung,
sowie die Angst vor noch umfassenderen Preissteigerungen wirken sich bei Personen mit diesem Wertehintergrund besonders
verhaltensprägend aus. Entsprechend sind die Konsumabsichten für 2008 hier eher verhalten“, weiss Petras.

Semiometrie ist ein Verfahren zur qualitativen Beschreibung von Zielgruppen. Es basiert auf der Grundannahme, dass
Wertevorstellungen von Menschen durch die Beurteilung von Begriffen abgebildet werden können. So lassen sich
beispielsweise die Verwender einer Marke und die Seher einer Sendung im Hinblick auf die Übereinstimmung ihrer
Wertevorstellungen vergleichen.

www.tns-infratest.com

Kommunikation

Von Hopfenopfern und VOLLakademikern: Die zünftige Twitter-Sause der Wiesnwache zum Oktoberfest

Oans, Zwoa, Twitter: Es gibt wohl keinen staatlichen Stab für Öffentlichkeitsarbeit, der eine bessere Social-Media-Kommunikation betreibt als die Polizei München. Dass die Beamten in Krisensituationen ihr Handwerk meisterlich beherrschen, bewiesen sie bereits beim Amoklauf im Olympia-Zentrum. Sie können aber auch lustig. Während des Oktoberfestes twittert die Wiesnwache über besoffene VOLLakademiker oder liebestolle Hopfenopfer. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Erfolgs-Ranking deutscher Sportler in Amerika: Wer sind die Social-Media-Lieblinge?

Deutschland ist nicht nur bei Autos Export-Weltmeister. Auch immer mehr deutsche Sportler wie…

Rückkehr in den Beauty-Sektor: Tina Müller wird Chefin von Douglas

Gestern sickerte bereits durch, dass Opel seine Marketingchefin Tina Müller verliert. Jetzt ist…

Gefährliches Ungleichgewicht: Warum Marke und Kommunikation nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen

Das Thema Marke kommt heute in vielen Unternehmen zu kurz. Die gelernten Erfolgsmuster…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige