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Adieu Bewerbungsmappe: So geht Mobile Recruiting via App

Auf der Suche nach einer neuen Stelle? Die App-Hersteller von 4Scotty, Sygn und Co. entwickelten Recruiting-Plattformen, die es dem Bewerber, aber auch den Firmen einfacher machen, die passende Stelle und den passenden Mitarbeiter zu finden © Sygn, Talerio, Matching Box

Statt der klassischen Stellenanzeige sollen innovative Methoden bei der Personalgewinnung nun gezielt bei der Suche nach dem perfekten Job helfen. Vier Startups, die fernab von Xing und StepStone neue Wege im Bereiche Recruiting gehen, haben Job-Plattformen entwickelt, die Stellen an Talente, Praktikanten und wissenschaftliche Mitarbeiter vermitteln – ohne lange Bewerbungsmappen

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Die Stelle klingt spannend, mit dem Smartphone ist sie auf der Seite des Unternehmens auch schnell gefunden. Doch welche potenziellen Anforderungen stellt der Arbeitgeber an den Arbeitnehmer? Wie versende ich schnellstmöglich eine aussagekräftige Bewerbung? Und passe ich überhaupt in das Firmenprofil? Solche Fragen haben sich auch die App-Hersteller von 4Scotty, Sygn und Co. gestellt. Sie entwickelten Recruiting und Job-Plattformen, die es dem Bewerber, aber auch den Firmen einfacher macht, die passende Stelle und den passenden neuen Mitarbeiter zu finden. Besonders spannend bei den noch vergleichsweise jungen Portalen sind die innovativen Ansätze zur schnellen und effizienteren Vermittlung von Jobs.

Statistiken sprechen für Recruiting-Apps

Viele Kandidaten informieren sich zwar heute mobil, dann aber bewerben sie sich doch klassisch am Computer oder Laptop.

Die App Sygn hat das mal statistisch beobachtet und kommt zu folgendem Ergebnis: Fast alle Deutschen besitzen ein Handy, die aller meisten besitzen sogar ein Smartphone. Laut einer Studie von 2014 gibt es 30 Millionen mobile Webnutzer in Deutschland, wovon 23 Prozent mobil nach Jobs suchen – Tendenz steigend. Alleine von 2012 auf 2013 gab es hier einen Anstieg um 43 Prozent. Damit das Ganze funktioniert, muss es auf Unternehmensseite auch ein entsprechend mobiles Angebot geben. Wenn es um Karriereseiten der Unternehmen geht, liegt die Anzahl der optimierten Inhalte lediglich zwischen 20-26 Prozent, je nachdem welcher Statistik man hier glauben möchte. Eine mobile Bewerbung zu verschicken ist sogar noch schwieriger. Lediglich 9 Prozent der Unternehmen bieten diese Möglichkeit.

11001517_590102264458942_7303680379921823717_oBei einem User-freundlichen Angebot wären ganze 76 Prozent von der mobilen Bewerbung angetan. Dass es sich für Firmen lohnen wird, ins Mobile Recruitment zu investieren, sollte klar sein. Dies bedeutet aber auch: Jedes Unternehmen braucht eine eigene mobile Lösung. Doch, was soll ich mit den ganzen Angeboten? Den ganzen Apps, unterschiedlicher Unternehmen? Recruiting-Apps bieten eine Lösung. Große Jobbörsen gibt es zwar wie Sand am Meer, doch richtig und schnell bewerben, kann ich mich darüber auch noch nicht.

Bei den vier Apps, die wir vorstellen, bewirbt man sich über Persönlichkeitstests, ausschließlich per App oder anhand anonymer Profile. Unternehmen jeder Größe erhalten über diese Apps auch immer besser passende Mitarbeiterempfehlungen.

 4Scotty:

4Scotty unterstützt die Jobvermittlung im IT-Bereich. Die Plattform richtet sich an Software-Entwickler, Produkt- und Projektmanager, Engineering Manager und CTOs, Quality Assurance-Experten, UX/UI-Designer, System-Admins, Data Scientists, Technical Consultants, Sales Support-Engineers und alle Angestellten im IT-Bereich. 4Scotty zeichnet aus, dass sie sich einer Branche verschrieben haben und so den Kandidaten in den Mittelpunkt stellen.

So funktionierts:

Zunächst erstellt man ein Unternehmensprofil. Im darauf folgenden zweiten Schritt können Recruiter geeignete Bewerber kontaktieren. Anhand relevanter Infos wie Gehaltsvorstellung oder Benefits können Übereinkunft geprüft werden, bevor man Kontakt aufnimmt. Hat man sich kennengelernt und die Neugier wurde geweckt, vereinbart man einen Termin. Reisekosten werden immer erstattet. Die Plattform 4Scotty verdient ihr Geld durch die Provision der Unternehmen.

Sygn:

In Zukunft soll Sygn die einzige Jobapp sein, die man benötigt. Mit dieser App werden dem Nutzer Stellen vorgestellt und mit einem Klick ist das Profil versendet. Unternehmen melden sich dann beim Arbeitnehmer, anstatt andersherum. Dadurch müssen Kandidaten nicht mehr aktiv auf die Suche gehen, sondern werden bei passenden Jobs per Push-Notification benachrichtigt. Passende Stellen können auch an Freunde weitergeleitet werden – damit hilft man sich gegenseitig.

Der Fokus auf Kandidatenseite liegt im Fachkraft-Segment, da diese nicht oder nur schwer über die herkömmlichen Kanäle erreicht werden können.

So funktionierts:

Nach dem Download der App hinterlegen Kandidaten ihr Profil und erhalten direkt im Anschluss passende Jobprofile, auf die sie sich mit einem Klick bewerben können. Zudem bietet der Service die Möglichkeit, dass der Adressat die entsprechende Stelle gegen eine Belohnung an Kontakte weiterempfehlen kann.

Auf Unternehmensseite wird ein eigenes Login zur Verfügung gestellt, über das bequem Stellenprofile ausgesendet werden können. Das Matching übernimmt dann der hauseigen entwickelte Algorithmus.

Matching Box:

Matching box ist ein Recruitingportal, dass vor allem junge Bewerber ansprechen will, die auf Basis ihrer Persönlichkeit dann das geeignete Unternehmen finden können. Dabei kommen gezielt wissenschaftliche Analyseverfahren zum Einsatz. Hier werden Talente, individuelle Stärken und soziale Kompetenzen aufgezeigt. Dazu werden auch Hilfestellungen bei der Wahl des passenden Studiums oder Berufs gegeben.

So funktionierts:

Durch ein wissenschaftliches Testverfahren werden die Stärken des Bewerbers erkannt und Matching Box beschreibt diesen dann so wie er/sie wirklich ist. Das System erstellt eine persönliche Visitenkarte, gibt Anreize, welche Branchen zu einem passen würden. Danach werden dem Nutzer Jobmöglichkeiten und Studiengänge angezeigt.

Talerio:

Talerio vermittelt Praktika, Werkstudenten-Jobs und Festanstellungen. Hier werden Unternehmen und potentielle Kandidaten zusammengebracht. Genau wie bei Sygn sollen sich Unternehmen bei den Kandidaten bewerben und nicht wie üblich umgekehrt. Für Studenten ist die App sogar kostenlos.

So funktionierts:

Die App beginnt mit einem Test aus 50 Fragen, aus verschiedenen Branchen, um den Bewerber besser kennenzulernen. Die Ergebnisse werden in einem anonymen Talentprofil zusammengefasst. Hier ist es vollkommen irrelevant wie das Aussehen, die Religionszugehörigkeit, die Hautfarbe, der gesellschaftliche Hintergrund ist. Diese werden einfach nicht berücksichtigt. Passt ein Bewerber zu einem Unternehmen, bringt Talerio diese beiden Parteien zusammen.

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