Suche

Werbeanzeige

Wenn der Onlinekäufer genau beobachtet wird …

Unverständliche Formulare, zu hohe Versandkosten, komplizierte Nutzerführung: Nach wie vor haben viele Onlineshops mit einer hohen Zahl von Kaufabbrüchen zu kämpfen. Oder sie verlieren potenzielle Kunden, bevor diese Produkte in den Warenkorb legen. Usability-Tests können die Schwachstellen im Shop aufdecken.

Werbeanzeige

Um der Frage nach dem Warum auf den Grund zu gehen, bedienen sich viele Shop-Betreiber Web-Analyse-Tools und versuchen ihre Website durch eigene Test zu optimieren. Benjamin Uebel, Geschäftsführer des Usability-Spezialisten Userlutions, bewertet das kritisch: „Zum einen können Web-Analyse-Tools nur abbilden, was auf einer Website passiert. Die Frage nach dem Warum lassen sie offen.“ Zum anderen sei das Optimieren des eigenen Onlineshops nach dem Trial-and-Error-Prinzip wenig zielführend, weil es sich nicht auf fundierte Erkenntnisse über das Nutzerverhalten stützen könne.

Aufgaben und Fragen für die Testpersonen

Im Rahmen von Usability-Tests werden dagegen unabhängige Testpersonen eingeladen, den eigenen Shop zu besuchen. Bei der Nutzung werden sie beobachtet und befragt. Die von Userlutions entwickelte Plattform „RapidUsertests“ ist webbasiert und folgt dem Crowd-Ansatz. Die hiermit durchgeführten Tests dauern weniger lange und sind kostengünstiger als jene Verfahren, die in Testlabors stattfinden.

Der Onlinehändler gibt die URL seines Shops an, bestimmt die Anzahl von Testpersonen, die seinen Shop prüfen sollen, und hinterlegt konkrete Fragestellungen und Aufgaben. Die Crowd-Plattform rekrutiert dann die Testpersonen aus einem eigenen Testerpool, der sich aus Websitebesuchern verschiedenster gesellschaftlicher Schichten und Altersgruppen zusammensetzt. „Mit steigender Teilnehmerzahl steigt auch die Repräsentativität der Ergebnisse“, sagt Uebel.

Interaktionen werden aufgezeichnet

Die Teilnehmer testen den Shopanbieter an ihren heimischen Rechnern. Alle Interaktionen einer Testperson mit den Shop-Seiten werden von RapidUsertests dabei inklusive laut ausgesprochener Gedanken über eine spezielle Software aufgezeichnet und als zentrales Ergebnis in Gestalt von 15- bis 25-minütigen Videos geliefert. Anhand dieser kann der Onlinehändler die Probleme erkennen, die beim Besuch seines Shops auftreten und möglicherweise zum Verlassen der E-Commerce-Plattform führen.

Laut Uebel gelang es beispielsweise der Online-Parfümerie Flaconi, die eigene Conversion-Rate mit RapidUsertests um 30 Prozent zu steigern. Auch weitere Onlinehändler wie Zalando, Mister Spex oder Mirapodo testeten mithilfe der Plattform die Einkaufserlebnisse in ihren Shops.

Kommunikation

Abschalten vom stressigen Job-Alltag: Psychologin erklärt, wie Sie richtig Urlaub machen

Stress gilt als chic, wer viel arbeitet gilt als ein wichtiger Leistungsträger und wird deshalb bei Familie und Freunden höher angesehen. Wer trotzdem Urlaub macht, hat wenigstens vorher mit Buchungen und Vorarbeiten richtig Stress - nach der Rückkehr winken Übergaben und E-Mail-Flut. Dabei sind ein paar Tage Erholung richtig und wichtig, sagt Psychologin Ilona Bürgel. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Werbedreh statt spontaner Anti-Rassismus-Aktion: Edeka-Laden mit leeren Regalen war Video-Location

Es war der Social-Media-Renner der vergangenen Tage: In der Hamburger Hafencity hat ein…

Vom Wu-Tang Clan bis hin zum kleinen Snapchat-Geist: Wie das Logo, so die Marke

Viele Markenzeichen großer deutscher Firmen haben eine lange Tradition. Gingen früher allerdings die…

„Ohne Vielfalt ziemlich langweilig“: Warum Edeka ausländische Ware aus den Regalen verbannt

Eine Edeka-Filiale in der HafenCity zeigt, warum Rassismus keinen Platz in ihren Filialen…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige