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Weniger Stunden und eine eigene Meinung? So setzen Sie Ihre Laufbahn in der PR-Branche aufs Spiel

Wer in Krisenzeiten einer Firma unerreichbar ist oder vor Pressevertretern nur Schlechtes über den eigenen Chef sagt, der verschafft seiner Karriere als PR-Profi wahrlich keinen Aufschwung. Dies zeigt eine Umfrage von Faktenkontor und der dpa-Tochter news aktuell unter rund 1.000 Fach- und Führungskräften aus der Kommunikation.

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Von Florian Boldt

Erreichbarkeit und gut geplante Kommunikation sind das A und O für einen echten PR-Experten. Wer sich nicht daran hält, kann seine Karriere ganz schnell in Gefahr bringen. Das zeigt das Ergebnis der aktuellen Umfrage des PR-Trendmonitors der dpa-Tochter news aktuell und der PR-Agentur Faktenkontor. Insgesamt 987 Kommunikationsexperten nahmen teil und berichteten von den größten „Karrierekillern“ der Branche.

Den Spitzenplatz der Rangliste belegt die Unerreichbarkeit in Krisensituationen. 68 Prozent der Teilnehmer halten das für den größten potentiellen Dämpfer der eigenen beruflichen Laufbahn. Auf dem zweiten Platz: gegenüber Pressevertretern schlecht über den eigenen Chef sprechen (57 Prozent). Die Bronze-Medaille vergeben die PR-Profis an die vorzeitige Veröffentlichung von Bilanzzahlen (32 Prozent).

Doch nicht nur persönliche Fehler können die Karriere bremsen: Auch wer in Teilzeit arbeitet (29 Prozent), auf eine 40-Stunden-Woche besteht (28 Prozent) oder in Elternzeit geht (19 Prozent) läuft offenbar Gefahr, auf der Karriereleiter eher nach unten als nach oben zu klettern. Und selbst wer „klare Kante“ zeigt und eigene Standpunkte besitzt, muss sich damit nicht immer einen Vorteil verschaffen, sagen die Befragten (15 Prozent).

Für die Umfrage haben news aktuell und Faktenkontor 987 Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen und PR-Agenturen im Februar mittels einer Online-Befragung, bei der Mehrfachnennungen möglich gewesen sind, um ihre Meinung gebeten.

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