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Cyborg, Zentaur oder Space Cowboy: Welcher Smartphone-Nutzer sind Sie?

Laut einer Studie von Sozialanthropologe Massimiliano Mollona von der University London gibt es drei Arten von Mobilfunknutzern. Er hat in Verbindung mit dem Software-Unternehmen Amdocs eine Untersuchung durchgeführt, in der er Verhaltensweisen von Smartphone-Nutzern genau unter die Lupe genommen hat. Ergebnis: Rund 70 Prozent erwarten noch mehr Technologie von ihrem Phone.

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Mobiltelefone und digitale Geräte verändern die Art, wie wir uns sozialisieren. Digitale Verbraucher werden in unterschiedlichen Kategorien gesehen – anhand von ihren Verhaltensweisen mit den Geräten. Welcher der drei Arten sind Sie? Cyborgs, Zentauren oder Space Cowboys.

Laut einer Studie von Dr. Massimiliano Mollona, einem Sozialanthropologe an der Goldsmiths University of London, die er mit dem Software-Unternehmen Amdocs durchgeführt hat, gibt es drei Arten von Verbrauchern. Es fange schon damit an, wie ein Mensch sein Gerät in die Hand und Anrufe in überfüllten Orten entgegen nimmt, erklärt Dr. Mollona.

1. Cyborgs – die Workaholics unter den Smartphone-Nutzern

Cyborgs sind in der Regel diejenigen, die ihr Handy nie aus der Hand geben, unabhängig, ob sie gerade am Essenstisch sitzen oder im Kino sind. Die Studie zeigt, dass Verbraucher, die diesem „Avatar“ angehören ihr Smartphone im Beruf als auch Privat nutzen und am liebsten über alle Geräte und Orte miteinander verbunden sind. Die meisten sind außerdem bereit, eine höhere Prämie oder hörere Ausgaben für Dienstleistungen zu bezahlen. „Sie verlangen auch die bestmögliche Kundenberatung, sowohl in Bezug auf die Qualität der Dienstleistungen und der Unterstützung des Unternehmens, bei dem sie einen Vertag haben. Dafür bezahlen sie gerne mehr“, sagt Dr. Mollona. Cyborgs sind typischerweise in Lateinamerika zu finden oder auf stark wachsenden Märkten in Asien wie Singapur, Vietnam und Thailand.

2. Zentaur – der Einzelgänger unter den Smartphone-Nutzern

Zentauren, auf der anderen Seite, haben feste Regeln, wenn es um die Nutzung ihres mobilen Gerätes geht. Sie haben klare Trennlinien zwischen persönlicher und beruflicher Nutzung. Zentauren haben oft ein Gerät für die Arbeit und eine anderes für den persönlichen Gebrauch. Zentauren benutzen häufig Text-Messaging-Dienste oder auch die gute alte SMS – trotz der Verfügbarkeit von mobilen E-Mails. Zentauren sind als größte Gruppe in Europa, Australien und Neuseeland zu finden.

3. Space Cowboys – die Nomaden unter den Smartphone-Nutzern

Die Avatar-Gruppe wäre nicht komplett ohne die Space Cowboys. Sie sind die technologischen Nomaden der digitalen Welt. Diese Kreaturen sind „individualistisch und unberechenbar und wechseln oft Geräte und Anbieter. Sowohl aus technologischen, als auch aus wirtschaftlichen Gründen“, sagt Dr. Mollona. Space Cowboys haben einen eher funktionalen Umgang mit der Technologie. Sie benutzen das Mobiltelefonen zur persönlichen Nutzung und wenig bis gar nicht zur sozialen Interaktion. Nordamerika ist die Heimat der Space Cowboys.

Eine weitere Erkenntnis aus der Studie zeigt, dass ein Viertel aller Befragten „wie wenn man Anrufe in der Öffentlichkeit, unabhängig davon, wie viel diese reizt oder Überraschungen anderen Menschen.“ Laut Dr. Mollona, ​​stammt der Drang, aus dem Wunsch, „zeigen, den anderen, dass sie zu einer Gemeinschaft zu gehören.“ Der Zwang, durch unsere mobilen Geräten verbunden bleiben wird erst in der Zukunft zu erhöhen. Mehr als 70 Prozent der Befragten erwarten in Zukunft noch mehr Funktionen auf ihren mobilen Geräten und mehr als zwei Drittel der Menschen können es nicht erwarten, ihr Gerät an den Fernseher und das Auto anschließen zu können. Während 54 Prozent die Möglichkeit gerne in Gebrauch nehmen wollen, auf Inhalte von jedem Gerät zugreifen zu können.

Die Umfrage wurde mit einer Stichprobe von 4700 Verbrauchern aus verschiedenen Altersgruppen in 14 Ländern durchgeführt, in Nord-und Südamerika, Europa und Asien-Pazifik.

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Kommentare

  1. Was will uns der Autor damit sagen:

    Eine weitere Erkenntnis aus der Studie zeigt, dass ein Viertel aller Befragten „wie wenn man Anrufe in der Öffentlichkeit, unabhängig davon, wie viel diese reizt oder Überraschungen anderen Menschen.“

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