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Webvideos spielen im Marketing eine immer größere Rolle

Die Tage der teuren Filmproduktionen sind laut Andreas Schulz, einem auf die Produktion von B2B-Videos für das Internet spezialisierten Industriefilmer und Gründer der Produktionsfirma „Worldwidevideo.de“, vorbei. Für die Unternehmenskommunikation würden aber kleine und mittlere Firmen das Medium „Video“ entdecken, wie er gegenüber der Public-Relations-Agentur Global Com PR-Network GmbH berichtet.

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Während früher fast alle großen Unternehmen einen Imagefilm gewollt hätten, der nach Erfahrungswerten von Schulz schnell im Archiv landete, sobald er nicht mehr auf dem neusten Stand war, würden Firmen gegenwärtig eher nach kürzeren Videos verlangen. Diese böten den Vorteil, dass mehrere Teilbereiche des Unternehmens in den Vordergrund gestellt werden können. „Das ist eine Anpassung an das Internet als schnelles und flüchtiges Medium“, sagt Schulz. Zudem gehe der Trend von edlen Glas- und Marmorfassaden der Firmen weg und eher hin zu deren Produkten. Das Medium „Film“ sei bereits in der Werbung, im Marketing oder in der PR-Arbeit allen anderen Medien überlegen. Nun gebe es auch noch das Internet, eine Plattform für die Videodistribution, die so gut wie nichts koste. Gleichzeitig sei die Technik, um gute Filme zu produzieren, für jeden bezahlbar geworden. Bildete vor 15 Jahren noch ein Equipment den Standard, das eine sechsstellige Summe gekostet hat, so sei gutes Handwerkszeug heute schon für eine niedrige vierstellige Summe zu haben. „So wundern sich meine Auftraggeber oft darüber, dass ein Internetfilm günstiger zu haben ist als eine Firmenbroschüre“, unterstreicht Schulz.

Manchmal wäre es allerdings zu zeitaufwändig, noch fehlende Bilder selber zu drehen, weshalb der Industriefilmer schon einige Male „Stockvideos“ für seine Filme verwendet habe. Stockvideo-Clips, auch „Stockfootage“ genannt, seien die kleinsten Bausteine der Video- und TV-Produktion. Die oft nur mehrere Sekunden umfassenden Clips würden als Versatzstücke zwischen zwei Bildsequenzen eingesetzt und dienten als Eingangssequenz, Überleitung oder „Stimmungsmacher.“ Stockvideo-Material sei ebenfalls für wenige Euro pro Clip erhältlich, wodurch das Marketinginstrument auch für kleinere und mittelgroße Unternehmen interessant werde, obwohl es bisher Großunternehmen vorbehalten war. Voraussetzung sei jedoch, dass in Archiven passende Aufnahmen vorhanden sind. Schulz sagt Stockvideos eine große Zukunft voraus, weil für ein schnelles Medium wie das Internet auch schnell gearbeitet werden müsse.

www.gcpr.de

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