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Wearables verschaffen der mobilen Kommunikation einen Boom

Die Deutschen mögen Wearables © Hand wearing a fitness tracking armband indoors

Neben einem weltweit noch immer deutlich wachsenden Markt für Smartphones entwickelt sich die Nachfrage nach Wearables im ersten Halbjahr 2016 besonders positiv. Das zeigen Ergebnisse von GfK zum globalen Smartphone-Markt anlässlich der IFA 2016 in Berlin.

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Zwischen Januar und Juni 2016 wurden weltweit 667 Millionen Smartphones verkauft. Nach einem Plus von sieben Prozent im ersten Halbjahr 2015 stieg die Zahl der verkauften Smartphones im ersten Halbjahr 2016 erneut um 6,2 Prozent. Auch der Umsatz im globalen Smartphone-Markt legte in den ersten sechs Monaten um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu.

Wearables als Begleiter des Smartphones

Äußerst positiv entwickelt sich die Nachfrage nach so genannten Wearables. Das sind am Körper zu tragende technische Geräte, die Aktivitäten und Körperwerte erfassen und häufig auch zur Kommunikation dienen. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) prognostiziert für das Gesamtjahr 2016 weltweit 122 Millionen Verkäufe und erwartet für das Segment ein globales Marktvolumen von 13,3 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Wachstum von 4,8 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Zahlen des GfK Handelspanels für das erste Halbjahr zeigen, dass sich die Technik am Handgelenk in Westeuropa zunehmend etabliert: Aktuell kauft jeder zehnte Konsument zu einem Smartphone auch ein Wearable. Insgesamt wurden 5,5 Millionen Geräte verkauft, rund 1,2 Millionen davon in Deutschland. Das entspricht einer Wachstumsrate von 75 Prozent in Westeuropa beziehungsweise 54 Prozent in Deutschland.

Die bedeutendsten Kategorien im Überblick:

Das Segment der Smartwatches zeigt die größte Dynamik. Hier treffen derzeit Technologie- und Elektronikfirmen, Sport-, Mode- und Uhrenanbieter aufeinander und sorgen für ein deutlich breiteres Angebot und somit verstärkte Konkurrenz. In Westeuropa steigt die Zahl der verkauften Smartwatches im ersten Halbjahr um 153 Prozent, in Asien um 115 Prozent.

Health und Fitness Tracker stellen im Vergleich zu den übrigen Kategorien das Segment mit dem größten Volumen im Markt dar. Im Vergleich zu Smartwatches fällt ihr Mengenwachstum in Westeuropa mit 63 Prozent aber deutlich geringer aus. In Asien legt das Segment mit einem Plus von 141 Prozent bei den Stückzahlen immer noch stark zu.

Die Connected Watches sind häufig im Angebot von traditionellen Uhrenherstellern zu finden, richten sich diese Produkte an den klassischen Träger von Armbanduhren. In Westeuropa stieg die Nachfrage im ersten Halbjahr 2016 um 97 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, bei einem Durchschnittspreis von 158 Euro. Zukünftig dürfte das Segment noch stärker an Bedeutung gewinnen

Die Kategorie der Locators besitzt in Asien besondere Popularität. Dort ist jedes fünfte verkaufte Wearable-Gerät ein Locator. In Westeuropa spielt das Segment bisher kaum eine Rolle.

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