Suche

Anzeige

Was tun, damit der Konsument wieder auf Empfang geht?

Die Werbung ist nicht mehr einfach nur Trend - sie muss die Gemütsverfassung eines Konsumenten aufnehmen, um ihre Botschaften erfolgreich zu platzieren. Eine qualitative Gemeinschaftsstudie der Werbeagentur BBDO Campaign Düsseldorf und des Instituts für qualitative Markt- und Medienanalyse Rheingold untersucht, was zu tun ist, wenn der Konsument die klassische Empfängerrolle verweigert.

Anzeige

„Werbung steht vor einem Paradigmenwechsel: weg vom Egokult – hin zu neuem Idealismus. In Zukunft wird sich Werbung auch in den Aspekten Platzierung, Form und Inhalt deutlich wandeln“, kommentiert Jens Lönneker, Geschäftsführer bei Rheingold die Ergebnisse der aktuellen Erhebung. Die zu beobachtende Entwicklung der Konsumenten vom Individuum zur multioptionalen Persönlichkeit sei bislang noch kein Bestandteil der Kommunikationsstrategien. Alle Datenpools und die meisten Ansätze basierten auf Zielgruppenmodellen, die sich eben nicht multioptional, sondern „immer gleich“ verhalten. In den Augen von Konsumenten wirke Werbung daher oft deplatziert oder in der Form der Ansprache nicht zeitgemäß.

Die Beobachtungen, dass die meisten Konsumenten Werbung heute nicht nur allgemein akzeptieren, sondern auch stärker aktiv steuern, gelte es zu nutzen, Botschaften so zu gestalten, das sie nicht stören, dialogorientiert sind und den Verbraucher im richtigen Moment erwischen, erklärt auch Dickjan Poppema, CEO von BBDO Campaign Düsseldorf. Schon ist die Rede von einem „Verfassungsmarketing“. Der Verbraucher als multiple Persönlichkeit, den die Werber je nach Verfassung und Stimmungslage ansprechen. „Alles, was gestern noch im Umgang mit Konsumenten richtig war, steht heute auf dem Prüfstand. Einen neuen Weg anzusteuern bedeutet immer mehr Mühe, mehr Risiko und mehr Unbekanntes. Aber es bedeutet auch die Aussicht, künftig erfolgreicher und effizienter als andere zu kommunizieren“, resümiert Poppema angesichts des notwendig neuen Umgangs mit Konsumenten.

Für die Studie „Futuring Communication“ befragte das Institut für qualitative Markt- und Medienanalyse Rheingold 40 tiefenpsychologischen Interviews Frauen und Männer zu Werbung und Mediennutzung. Rund 400 weitere Desktop-Research-Interviews mit Konsumenten zum Themenumfeld ergänzten die Auswertung.

www.bbdo.de
www.rheingold-online.de

Digital

WeChat-Mutter Tencent spürt Chinas Wachstumskrise – und streicht Marketing-Budget zusammen

Jede Serie geht einmal zu Ende – auch die von Chinas Vorzeige-Internetkonzern Tencent. Die WeChat-Mutter musste gestern bei Vorlage ihrer Geschäftsbilanz für das abgelaufene Quartal den größten Gewinneinbruch in 15 Jahren eingestehen. Das nach Alibaba zweitwertvollste Unternehmen des asiatischen Riesenreichs leidet unter den Restriktionen der Regierung gegen Spielsucht. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Pro & Contra: Diskutiert doch mal … Werbung mit Influencern

In unserer neuen Rubrik „Diskutiert doch mal“, die jeden Monat in unserem Magazon…

Urteil gegen Influencerin Pamela Reif: „Geschäftsmodell basiert darauf, privat und geschäftlich zu vermischen“

Die Instagram-Influencerin Pamela Reif hat vor dem Landgericht Karlsruhe einen Prozess wegen Schleichwerbung…

Digitale Kreation und die Zukunft der Agenturen: „Wer nicht weiß, was richtig ist, kann nichts falsch machen“

Am 11. April werden in Berlin zum fünften Mal die Deutschen Digital Awards…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige