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Warum so viele Millenials ihren Job kündigen wollen

Wer ist Vorbild von all den Jugendlichen, die ins Berufsleben einsteigen?

Einer weltweiten Deloitte-Studie zufolge wollen zwei Drittel aller sogenannter "Millennials" innerhalb der nächsten fünf Jahre ihrem Arbeitgeber kündigen. Unternehmen können etwas dagegen tun

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Für die Umfrage hat das Beratungsunternehmen weltweit 7700 junge Arbeitnehmer aus 20 Ländern und mit höherer Bildung befragt. Als „Millennials“ bezeichnet Deloitte alle Menschen, die zwischen 1980 und 1999 geboren wurden.

Quelle: Deloitte

Quelle: Deloitte

Niedrige Loyalität wird zur Herausforderung für Unternehmen

Jeder Vierte würde demzufolge innerhalb des nächsten Jahres seinen aktuellen Job wechseln, wenn die Möglichkeit bestünde. Auf zwei Jahre erweitert, steigt die Zahl auf 44 Prozent. Bis 2020 würden gar zwei Drittel nach derzeitigem Befinden ihren Arbeitgeber wechseln. Nur 16 Prozent sehen sich in zehn Jahren noch im selben Unternehmen wie heute.

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Quelle: Deloitte

Diese Entwicklung stellt vor allem Unternehmen mit einer Vielzahl junger Mitarbeiter vor neue Herausforderungen. In einigen Regionen ist die Intention zum Jobwechsel besonders verbreitet: In Peru beispielsweise, wo 82 Prozent der Befragten glauben, bis 2020 einen neuen Arbeitsplatz zu haben. In Südafrika und Indien sind es jeweils 76 Prozent. Grundsätzlich ist der Veränderungswille in Entwicklungs- und Schwellenländern höher als etwa in Westeuropa.

Junge Mitarbeiter wollen sich weiterentwickeln

Insgesamt denken etwas mehr Frauen (67 Prozent) als Männer (64 Prozent) daran, in den kommenden Jahren zu kündigen. Auch Millennials in Management-Positionen überlegen, ihr Unternehmen bald zu verlassen. Zwar besetzen bereits 19 Prozent der Befragten eine führende Position. Mehr als 60 Prozent aber fühlen sich noch nicht ausreichend auf solche Rollen vorbereitet.

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Quelle: Deloitte

Das ist ein Problem, denn gleichzeitig glaubt jeder zweite, dass Unternehmen und Universitäten nicht genug für die Entwicklung von Führungskompetenzen tun. Millennials aber, häufig auch unter dem Stichwort „Generation Y“ zusammengefasst, sind besonders bekannt dafür, sich selbst verwirklichen zu wollen. 71 Prozent derjenigen, die planen in den nächsten zwei Jahren ihren Job zu kündigen, sind laut Studie besonders unzufrieden damit, wie ihre Führungskompetenzen im Unternehmen gefördert werden – das sind 17 Prozentpunkte mehr, als bei denjenigen, die nicht planen, ihren Arbeitsplatz zu wechseln.

Unternehmen, die ihre Mitarbeiter halten wollen, müssen daher in sie investieren. Junge Mitarbeiter, so die Studie, seien ihrem Arbeitgeber gegenüber umso loyaler, je mehr ihre persönliche und professionelle Entwicklung im Unternehmen gefördert wird.

 

 

 

 

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