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Warum der Marketing-Einfluss auf Unternehmensentscheidungen europaweit abnimmt

Marketer sehen sich in der Verantwortung, den Gesamtumsatz anzukurbeln

Der Einfluss des Marketings auf die generelle Unternehmensausrichtung sinkt in Deutschland um acht Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf 55 Prozent. Dennoch sehen sich 60 Prozent der deutschen Marketingentscheider vermehrt in der Verantwortung, den Gesamtumsatz ihres Unternehmens weiter anzukurbeln. Ein echtes Dilemma.

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Der fortschreitende digitale Wandel stellt 61 Prozent der deutschen Marketer vor eine echte Herausforderung. Bei vielen von ihnen kommt angesichts der schwindenden Einbindung in die Unternehmensentscheidungen bei gleichzeitig wachsendem Handlungsdruck, den digitalen Wandel in die Marketing-Realität zu überführen, eine gewisse Nervosität auf (+5 Prozentpunkte auf 10 Prozent). Dies ist das Ergebnis des aktuellen „Digital Roadblock Report 2016“, den das Marktforschungsinstitut Edelman Intelligence im Auftrag von Adobe umgesetzt hat.

Gestiegene Kundenanforderungen verändern das Marketing

Im Fokus der Veränderungen sehen die befragten Entscheider in erster Linie ihre Kunden und deren gesteigerten Anforderungen an das Marketing. Knapp drei Viertel der deutschen Konsumenten (73 Prozent) erwarten vom Marketing mehr begeisternden Content (Europa: 73 Prozent). Fast genauso viele (70 Prozent) wünschen sich auf jeden Post und jede Anfrage eine sofortige Antwort (Europa: 74 Prozent). Wichtig sind ihnen nicht zuletzt mobil optimierte Inhalte auf dem Smartphone oder Wearable (67 Prozent, Europa: 68 Prozent) sowie eine maßgeschneiderte personalisierte Ansprache (62 Prozent, Europa: 65 Prozent). Für knapp zwei Drittel der deutschen Marketer gestaltet sich das heutige Marketing damit komplett anders als noch vor wenigen Jahren.

Wandel als Chance: Deutsche Marketer bleiben optimistisch

Prinzipiell fühlen sich 63 Prozent der deutschen Marketingverantwortlichen schon heute bestens für alle Herausforderungen des digitalen Wandels gerüstet. Mehr als jeder Zweite (54 Prozent) würde sich in seinem Unternehmen sogar als Treiber des digitalen Wandels bezeichnen. Für 76 Prozent stellen die Veränderungen im Marketing nach wie vor vielmehr eine erfolgversprechende Möglichkeit als etwa eine Bedrohung dar. Nur 40 Prozent der deutschen Marketer machen sich ernsthaft Sorgen, ob ihre Fähigkeiten wirklich ausreichen, um die anstehenden Herausforderungen des digitalen Wandels zu meistern.

„Das Marketing spielt für den Umsatz und den gesamten Unternehmenserfolg eine wichtige Rolle. Schließlich kennt keiner die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden besser als ein Marketer, der die entscheidenden Kundeninformationen im Zeitalter des Data-Driven Marketings stets im Blick hat. Und genau darum geht es, wenn Unternehmen eine erfolgreiche, umsatzsteigernde Kundenbeziehung aufbauen wollen: den Kunden individuell auf dem richtigen Kanal, zum richtigen Zeitpunkt und mit dem richtigen Angebot ansprechen. Marketingverantwortliche sollten daher von Anfang an in die Unternehmensstrategie miteinbezogen werden. Hier zeigt unsere Studie eine kontraproduktive Entwicklung auf“, so Andreas Helios, Sr. Group Manager Enterprise Marketing Central Europe bei Adobe Systems.

Zur Studie: Im Rahmen dieser europäischen Studie wurden mehr als 1.300 Marketingverantwortliche in Deutschland, Frankreich und Großbritannien befragt.

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