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Wahrnehmung der DFB-Sponsoren verbessert sich

Verbraucher ordnen die Partner des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) inzwischen deutlich häufiger korrekt zu als vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft. Das Marktforschungsinstitut Yougovpsychonomics fragte unter 1 000 Bundesbürgern ab 16 Jahren die tatsächlichen Partner des DFB und deren Konkurrenzumfeld zunächst im Mai und erneut im Juni ab. Freuen dürfte dies vor allem die Verantwortlichen der Biermarke Bitburger, denn diese Marke wurde jetzt häufiger genannt als Konkurrent Krombacher, der nicht zu den Sponsoren gehört.

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Der repräsentativen Erhebung zufolge ordnen nur noch 34 Prozent aller Befragten der Marke Krombacher fälschlicherweise den Status eines DFB-Partners zu, 13 Prozent weniger als im Vormonat. Der tatsächliche Sponsor Bitburger habe seinen Wert im gleichen Zeitraum von 39 auf 48 Prozent verbessern können. Betrachte man allein die männlichen Befragten, zeige sich, dass die Marke inzwischen zu 55 Prozent korrekt zugeordnet wird.

Die Marke Volkswagen, die im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft beispielsweise durch die Wiederbelebung mehrerer deutscher Fußballlegenden in einem TV-Spot habe punkten können, rücke in den Hintergrund. Während im Mai noch knapp jeder Dritte gedacht habe, VW sei DFB-Partner, seien dies inzwischen nur noch 23 Prozent. Generalsponsor Mercedes-Benz habe sich dagegen von 45 auf 51 Prozent korrekte Zuordnung verbessern können, unter den Männern sogar auf 60 Prozent.

Deutliche Verluste habe die Deutsche Bank hinnehmen müssen. Im Mai sei noch etwa jeder Zweite davon ausgegangen, die Marke sei offizieller DFB-Partner. Inzwischen äußerten nur noch 38 Prozent diese Ansicht. Das Unternehmen bleibe dennoch auf der Spitzenposition in Sachen Wahrnehmung. Denn der tatsächliche DFB-Partner Commerzbank habe seinen Wert nur leicht verbessern können. Jeder Vierte habe die Bank im Vormonat korrekt als Partner zugeordnet, jetzt seien es 27 Prozent der Befragten.

Verantwortlich für diesen immer noch niedrigen Wert sind nach Ansicht der Marktforscher die weiblichen Befragten. Betrachte man allein die Fußball-affinen Männer, stelle sich im Vergleich zum Vormonat eine deutliche Korrektur der Wahrnehmung ein: 37 Prozent der Männer ordneten inzwischen die Commerzbank und lediglich 30 Prozent die Deutsche Bank als offiziellen Partner des DFB ein. Unter den Frauen hielten dagegen 24 Prozent die Commerzbank und 38 Prozent die Deutsche Bank für den offiziellen Sponsor.

Insgesamt zeigt die Erhebung, dass fast alle DFB-Partner während der Fußball-Weltmeisterschaft vom Faktor Zeit profitieren. Die massive Medienpräsenz des internationalen Sport-Events beeinflusse beispielsweise auch die Wahrnehmung der DFB-Sponsoren Rewe und McDonald’s positiv. Beide Marken würden inzwischen häufiger korrekt zugeordnet als im Vormonat.

www.psychonomics.de

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