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VW-Übernahme beschert Porsche Imageprobleme

Ereignisse im Fall Porsche haben dazu geführt, dass sich das Image der Marke bei knapp 30 Prozent der Neuwagenkäufer verschlechtert hat. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie, für die das Institut für Markencontrolling „Brandcontrol“ im Juli und August 2009 rund 500 Neuwagenkäufer befragte.

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Danach sei die Übernahmeproblematik zwischen Porsche und Volkswagen (VW) 91 Prozent aller Befragten bekannt. Zwar hätten sich 67 Prozent der Befragten dafür ausgesprochen, dass sich ihr Bild der Marke trotz der Vorfälle nicht geändert habe, doch verschlechterte sich das Image der Marke für fast jeden Dritten. Dem Rücktritt von Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking stehe der Großteil der Befragten hingegen neutral gegenüber. Während der Rücktritt für die Zukunft des Unternehmens für 57 Prozent keine Rolle spiele, erachteten 26 Prozent der Befragten diesen als negativ für die Zukunft des Autoherstellers.

Kritisch stünden den Ergebnissen bei Porsche vor allem die jüngeren Befragten im Alter von 20 bis 39 Jahren gegenüber. Denn bei 33 Prozent von ihnen habe sich das Bild der Marke im Zuge der gescheiterten VW-Übernahme verschlechtert. Zudem hätten 34 Prozent von ihnen auch Wiedekings Rücktritt negativer beurteilt als die Befragten insgesamt. „Nach der Fusion von Porsche und VW steht der neue Porsche-Chef Michael Macht nun vor der Herausforderung, das Image von Porsche als erfolgreiche Premiummarke wieder herzustellen. Dabei müssen auch nach der Eingliederung in den VW-Konzern die Kernwerte und -kompetenzen gelten, die den Erfolg der Marke ausmachen“, sagt Brandcontrol-Analystin Isabelle Morschhäuser.

www.brandcontrol.com

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