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Vorherrschaft durch Service und Vermarktung

"UMTS wird Dienstleistungen im Mobile Business schneller und komfortabler machen und noch bessere Angebote ermöglichen. Mit diesem Argument wird der Verbraucher gerne auf UMTS umsteigen", meint Manfred Briede, Partner für Mobile Business bei der PricewaterhouseCoopers Unternehmensberatung.

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Der Technology Forecast 2001 – 2003 von PricewaterhouseCoopers Technology Center in der nun 12. Auflage bescheinigt Japan eine
führende Rolle bei der Erschließung des Marktes für Services auf dem
Mobiltelefon. In Japan gibt es mittlerweile über 22 Millionen Nutzer
des im Februar 1999 eingeführten i-Mode-Dienstes der NTTDoCoMo, der
Internet-Inhalte auf das Handy-Display bringt. Damit nehmen über 60
Prozent der japanischen Mobilfunkkunden diesen Service in Anspruch.
Die europäische Lösung, WAP (Wireless Application Protocol), fristet
hingegen in Deutschland und im übrigen Europa noch ein
Schattendasein.

Bis Ende 2000 wurden europaweit zwar circa 11,8
Millionen WAP-fähige Mobiltelefone verkauft, aber bisher nutzen nur
rund zwei Prozent dieser Kunden die neue Technik. Ursache für den
Erfolg in Japan ist nicht nur die Technikbegeisterung in der
Bevölkerung, sondern auch eine gezielte Produkt- und
Vermarktungsstrategie. In Deutschland und Europa geht die bisher
techniklastige Werbung der Mobilfunkbetreiber mit Kürzeln wie WAP und
GPRS an den Bedürfnissen vorbei. Denn der Kunde interessiert sich für
die angebotenen Dienste, nicht für die technische Umsetzung. Darüber
hinaus sind interessante Angebote noch nicht in ausreichender Anzahl
und Qualität vorhanden.

Mobiles Internet – irreführender Begriff für Kunden
Mit dem Begriff „mobiles Internet“ werden Kunden eher abgeschreckt
als gewonnen: Wer will schon mit dem Handy im Internet surfen? Die
Angebote auf mobilen Geräten müssen den Kunden in Situationen
unterstützen, in denen er nicht zu Hause oder im Büro am Computer
ist. Der Technology Forecast 2001 – 2003 beschreibt verschiedene
Situationen, in denen solche Leistungen zukünftig genutzt werden
könnten. So zum Beispiel der elektronische Check-in am Flughafen mit
dem Handy, die Information über Verspätungen oder Änderungen des
Abflug-Gates und die Möglichkeit von Umbuchungen eines Fluges via
Handy. Oder auch die Möglichkeit des Einzelhandels in
Einkaufszentren, Kunden vor Ort auf Wunsch Informationen über
Sonderangebote und -aktionen zuzuschicken.

Das Geschäftskunden-Segment gewinnt an Bedeutung
Die erfolgreiche Umsetzung von einfachen Angeboten mit klarem
Nutzen im Endverbraucher-Segment ist zwingend notwendig, um die
Investitionen für den Kauf von UMTS-Lizenzen und den Netzaufbau zu
amortisieren. Daneben wird das Geschäftskunden-Segment an Bedeutung
gewinnen. „Mobilfunkunternehmen müssen maßgeschneiderte Lösungen für
Unternehmen entwickeln, die mobile Anwendungen in Geschäftsprozesse
integrieren. Hier geht es zum Beispiel um Anwendungen im Facility
Management, zur Außendienst-Unterstützung und im Flottenmanangement.
Solche Lösungen werden im Mobilfunk der dritten Generation zu einem
zusätzlichen Umsatzgenerator“, so Manfred Briede von
PricewaterhouseCoopers.

Weitere Anwendungen sind die mobile Anbindung
von Mitarbeitern an Unternehmensnetzwerke und die Verbindung von
Unternehmen und Kunden über mobile Kanäle.
Neben der Diskussion von möglichen Angeboten für mobile Endgeräte
im Endverbraucher- und Geschäftskundensegment werden auch die hierfür
notwendigen technischen Voraussetzungen beschrieben.

Eine kostenlose Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse des
Technology Forecast 2001-2003 ist erhältlich bei:

PricewaterhouseCoopers
Unternehmensberatung GmbH
Tel.: (069) 59 76 – 82 03
nadège.gidej@de.pwcglobal.com

Die gesamte Studie umfasst mehr als 900 Seiten und kann unter o.g. Adresse bestellt werden.

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