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Vor 150 Jahren stellt Litfaß seine erste Annonciersäule auf

Heute vor genau 150 Jahren stellte Ernst Litfaß in Berlin seine erste Annonciersäule auf. Das war die Geburtsstunde eines Wirtschaftszweigs, der heute mit mehr als hundert verschiedenen Werbeträgern jährlich einen Umsatz von schätzungsweise 1,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. "Die Litfaßsäule hat sich einerseits als erstaunlich ausdauernd und andererseits als durchaus innovationsfähig erwiesen", urteilt Thomas Ruhfus, Präsident des Fachverband Aussenwerbung e.V., (FAW).

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Die Führungsrolle unter den Umsatzträgern der Außenwerbung hat die Säule zwar längst an andere, jüngere Plakatformate abgeben müssen, attraktive Standorte und ein günstiges Preis-/Leistungsverhältnis garantieren ihr aber nach wie vor einen Stammplatz bei Anbietern und Kunden. Rund um die erste „Litfaßsäule“, wie die Berliner sie schon bald nach ihrem ersten Auftritt in der Öffentlichkeit im Jahr 1855 nennen, zeigen sich inzwischen fast 400 000 weitere „klassische“ Plakate auf Säulen, Großflächen und Citylight-Postern.

Hinzu kommt eine kaum überschaubare Menge ebenso unterschiedlicher wie unkonventioneller Formate, vom mehrere hundert Quadratmeter großen Riesenposter bis zur eher kleinflächigen Werbung auf Zapfpistolen an Tankstellen, auf Kinotickets oder auch rund um ein Golfloch. Digitale Bildwände auf Bahnhöfen und Flughäfen, Bandenwerbung in Stadien, Leuchtreklamen und Neonwerbung an und auf Gebäuden, Wartehallen mit Online-Nutzung sind nur einige Beispiele für die große Vielfalt, die aus Litfaß‘ Initiative entstand und die der Begriff „Außenwerbung“ oder noch aktueller „Out-of-Home-Medien“ zusammenfasst.

www.faw-ev.de

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